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<title>Mathilde von Canossa</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mathilde von Canossa</span></h1>
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<p><b>Mathilde</b> (auch <b>Mathilde von Tuszien</b>; * um 1046; † <a href="24._Juli" title="24. Juli">24. Juli</a> <a href="1115" title="1115">1115</a> in <a href="Bondeno" title="Bondeno">Bondeno</a>) aus der Familie der <a href="Canossa_(Adelsgeschlechter)" title="Canossa (Adelsgeschlechter)">Herren von Canossa</a> war eine der mächtigsten Adligen in Italien in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts.
</p><p>Als <a href="Markgraf" title="Markgraf">Markgräfin</a> herrschte sie über weite Gebiete der <a href="Toskana" title="Toskana">Toskana</a> und der <a href="Lombardei" title="Lombardei">Lombardei</a>. Als Verwandte des <a href="Salier" title="Salier">salischen</a> Kaiserhauses vermittelte sie im sogenannten <a href="Investiturstreit" title="Investiturstreit">Investiturstreit</a> einen Ausgleich. In diesem umfassenden Konflikt mit dem aufstrebenden <a href="Reformpapsttum" title="Reformpapsttum">Reformpapsttum</a> um das Verhältnis zwischen geistlicher <i>(<a href="Sacerdotium" title="Sacerdotium">sacerdotium</a>)</i> und weltlicher <i>(<a href="Reich_(Territorium)" title="Reich (Territorium)">regnum</a>)</i> Macht war es 1076 zur Absetzung und <a href="Exkommunikation" title="Exkommunikation">Exkommunikation</a> des römisch-deutschen Königs <a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Heinrich IV.</a> durch Papst <a href="Gregor_VII." title="Gregor VII.">Gregor VII.</a> gekommen. Im Januar 1077 war Heinrich nach seiner <a href="Kirchenbu%C3%9Fe" title="Kirchenbuße">Buße</a> vor der <a href="Canossa_(Burg)" title="Canossa (Burg)">Burg Canossa</a> (lateinisch <i>Canusia</i>) von Gregor wieder in die <a href="Sakrament" title="Sakrament">Sakramentsgemeinschaft</a> aufgenommen worden. Die Verständigung zwischen König und Papst war jedoch von geringer Dauer. In den wenig später entstandenen Konflikten mit Heinrich IV. stellte Mathilde ab 1080 ihr ganzes militärisches und materielles Potential in den Dienst des Reformpapsttums. Ihr <a href="Hofstaat" title="Hofstaat">Hof</a> wurde während der Wirren des Investiturstreits für zahlreiche Vertriebene zum Zufluchtsort und erlebte eine kulturelle Blüte. Auch nach Gregors Tod im Jahr 1085 blieb Mathilde eine wichtige Stütze der Reformkirche. Zwischen 1081 und 1098 geriet die canusinische Herrschaft durch die zermürbenden Auseinandersetzungen mit Heinrich IV. in eine große Krise. Die urkundliche und briefliche Überlieferung setzt für diese Zeit weitgehend aus. Eine Wende ergab sich durch eine Koalition der Canusinerin mit den süddeutschen Herzögen, die in Opposition zu Heinrich standen.
</p><p>Nach Heinrichs Rückzug 1097 in das Reich nördlich der Alpen entstand in Italien ein Machtvakuum. Der Kampf zwischen <i>regnum</i> und <i>sacerdotium</i> veränderte das Sozial- und Herrschaftsgefüge der italienischen Städte dauerhaft und verschaffte ihnen Freiraum für Emanzipation von auswärtiger Herrschaft und <a href="Kommune_(Mittelalter)" title="Kommune (Mittelalter)">kommunale</a> Entwicklung. Ab Herbst 1098 konnte Mathilde zahlreiche der verlorenen Gebiete zurückgewinnen. Bis zuletzt versuchte sie die Städte unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach 1098 nutzte sie verstärkt die Möglichkeiten, die der Schriftgebrauch bot, um ihre Herrschaft wieder zu konsolidieren. In ihren letzten Jahren trieb sie die Sorge um die eigene <a href="Memorialwesen" title="Memorialwesen">Memoria</a>, weshalb die kinderlose Mathilde ihre Schenkungstätigkeit allein auf das <a href="San_Benedetto_in_Polirone" title="San Benedetto in Polirone">Kloster Polirone</a> als ihren Erben konzentrierte.
</p><p>Mit Mathildes Tod starb die Familie 1115 aus. Päpste und Kaiser stritten sich um ihr reiches Erbe, die „<a href="Mathildische_G%C3%BCter" title="Mathildische Güter">mathildischen Güter</a>“, bis weit in das 13. Jahrhundert. Mathilde wurde in Italien zum Mythos, der seinen Ausdruck in zahlreichen künstlerischen, musikalischen und literarischen Gestaltungen sowie Wundergeschichten und Legenden fand. Ihren Höhepunkt erreichte die Nachwirkung während der <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a> und im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a>. Papst <a href="Urban_VIII." title="Urban VIII.">Urban VIII.</a> ließ 1630 Mathildes Leichnam nach Rom überführen, wo sie als erste Frau in <a href="Petersdom" title="Petersdom">Sankt Peter</a> bestattet wurde. Der Nachwelt bleibt vor allem ihre Rolle bei der Begegnung zwischen Papst Gregor VII. und König Heinrich IV. in den späten Januartagen des Jahres 1077 in Erinnerung.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_bis_zum_Herrschaftsantritt">Leben bis zum Herrschaftsantritt</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft_und_Aufstieg_der_Canusiner">Herkunft und Aufstieg der Canusiner</h3></div>



<p>Mathilde entstammte dem adligen Geschlecht <a href="Canossa_(Adelsgeschlechter)" title="Canossa (Adelsgeschlechter)">derer von Canossa</a>, der Canusiner, eine Bezeichnung, die erst spätere Generationen erfanden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der älteste sicher nachweisbare Ahnherr der Canusiner ist <a href="Sigifredus_von_Canossa" title="Sigifredus von Canossa">Siegfried</a> (Sigefredus), der im ersten Drittel des 10. Jahrhunderts lebte und aus der Grafschaft <a href="Lucca" title="Lucca">Lucca</a> stammte. Seinen Einflussbereich vergrößerte er wahrscheinlich im Gebiet um <a href="Parma" title="Parma">Parma</a> und wohl auch schon in den Vorbergen des <a href="Apennin" title="Apennin">Apennin</a>. Sein Sohn <a href="Adalbert_Atto_von_Canossa" title="Adalbert Atto von Canossa">Adalbert-Atto</a> konnte in der politisch zersplitterten Region mehrere Burgen in den Vorhöhen des Apennin unter seine Kontrolle bringen. Er baute in den Bergen südwestlich von <a href="Reggio_nell%E2%80%99Emilia" title="Reggio nell’Emilia">Reggio</a> auch die <a href="Canossa_(Burg)" title="Canossa (Burg)">Burg Canossa</a> zu einer Festung aus.
</p><p>Im Jahr 950 starb überraschend König <a href="Lothar_II._(Italien)" title="Lothar II. (Italien)">Lothar</a> von Italien, woraufhin <a href="Berengar_II." title="Berengar II.">Berengar von Ivrea</a> die Macht in Italien übernehmen wollte. Lothars Witwe <a href="Adelheid_von_Burgund" title="Adelheid von Burgund">Adelheid</a> fand nach kurzer Gefangenschaft Zuflucht bei Adalbert-Atto in der Burg Canossa. Der ostfränkisch-deutsche König <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Otto I.</a> griff daraufhin selbst in Italien ein und heiratete Adelheid 951. Dadurch kam es zu einer engen Bindung der Canusiner an die <a href="Liudolfinger" title="Liudolfinger">ottonische</a> Herrscherfamilie. Adalbert-Atto trat in den Urkunden des Königs als Fürsprecher auf und konnte im Gefolge des Ottonen erstmals Kontakte zum Papsttum knüpfen. Dem Herrscher verdankte Adalbert-Atto auch die Verleihung der Grafschaften <a href="Reggio_nell%E2%80%99Emilia" title="Reggio nell’Emilia">Reggio</a> und <a href="Modena" title="Modena">Modena</a>. Spätestens 977 kam noch die Grafenwürde von <a href="Mantua" title="Mantua">Mantua</a> hinzu.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Adalberts Sohn und Mathildes Großvater Tedald setzte ab 988 die enge Bindung an die ottonischen Herrscher fort. Im Jahr 996 wird er als <i>dux et marchio</i> (Herzog und Markgraf) in einer Urkunde geführt. Dieser Titel wurde von allen nachfolgenden Canusinern übernommen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Erbteilung unter den drei Söhnen Tedalds konnte verhindert werden. Unter Mathildes Vater <a href="Bonifatius_von_Canossa" title="Bonifatius von Canossa">Bonifaz von Canossa</a> erreichte der Aufstieg der Familie einen Höhepunkt. Die Canusiner Atto, Tedald und Bonifaz instrumentalisierten Klöster für ihren expansiven Herrschaftsausbau. Sie gründeten Klöster (<a href="Brescello" title="Brescello">Brescello</a>, <a href="San_Benedetto_in_Polirone" title="San Benedetto in Polirone">Polirone</a>, Santa Maria di Felonica) an verkehrspolitisch und strategisch wichtigen Plätzen zur administrativen Verdichtung größerer Besitzmassen, nutzten drei Familienheilige (Genesius, Apollonius und Simeon) zur Stabilisierung des canusinischen Machtgefüges und strebten nach Einflussnahme auf schon länger bestehende <a href="Konvent_(Kloster)" title="Konvent (Kloster)">Konvente</a> (<a href="Abtei_Nonantola" title="Abtei Nonantola">Abtei Nonantola</a>). Die Übertragung von Klöstern an lokale Bischöfe und die Förderung geistlicher Institutionen vergrößerten zusätzlich ihr Netzwerk. Das Auftreten als Hüter der Ordnung festigte ihre Position entlang der <a href="Via_Aemilia" title="Via Aemilia">Via Emilia</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Arnaldo Tincani konnte beim Canossabesitz im <a href="Po_(Fluss)" title="Po (Fluss)">Pogebiet</a> die beachtliche Zahl von 120 Höfen nachweisen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit dem salischen Herrscher <a href="Konrad_II._(HRR)" title="Konrad II. (HRR)">Konrad II.</a> arbeitete Bonifaz eng zusammen. Er erhielt 1027 die Markgrafschaft Toskana und verdoppelte dadurch den Herrschaftsbereich der Canusiner. Bonifaz stieg zur mächtigsten Person zwischen dem mittleren Po und der Nordgrenze des <a href="Kirchenstaat#Patrimonium_Petri" title="Kirchenstaat">Patrimonium Petri</a> auf. Kaiser Konrad wollte durch eine Ehe seinen wichtigsten Parteigänger südlich der Alpen langfristig an sich binden. Anlässlich der Hochzeit von Konrads Sohn <a href="Heinrich_III._(HRR)" title="Heinrich III. (HRR)">Heinrich III.</a> mit <a href="Gunhild_von_D%C3%A4nemark" title="Gunhild von Dänemark">Gunhild</a> in <a href="Nijmegen" title="Nijmegen">Nimwegen</a> lernte Bonifaz wohl <a href="Beatrix_von_Lothringen" title="Beatrix von Lothringen">Beatrix</a> kennen. Sie wurde sehr wahrscheinlich 1037 mit dem deutlich älteren Markgrafen Bonifaz von Tuszien-Canossa verheiratet.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In die Ehe brachte Beatrix bedeutsames Heiratsgut in Lothringen ein. Als Tochter des Herzogs <a href="Friedrich_II._(Bar)" title="Friedrich II. (Bar)">Friedrich von Oberlothringen</a> war sie nach dessen Tod im Umfeld der Kaiserin <a href="Gisela_von_Schwaben" title="Gisela von Schwaben">Gisela</a> erzogen worden. Für Bonifaz brachte die Ehe mit einer Herzogstochter und Verwandten des Kaisers Prestige und die Aussicht auf einen Erben.
</p><p>Die Canusiner waren kein kinderreiches Adelsgeschlecht. Aus der Verbindung mit Beatrix gingen ein Sohn und zwei Töchter hervor. Friedrich und die kleine Beatrix starben jedoch spätestens 1055. Als jüngste Tochter überlebte die wohl 1046 geborene Mathilde.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bonifaz war zeit seines Lebens ein gefürchteter und für manchen kleinen <a href="Vasall" title="Vasall">Vasallen</a> auch ein gehasster Fürst. Er wurde im Mai 1052 während der Jagd in einem Wald in der Nähe von <a href="Mantua" title="Mantua">Mantua</a> ermordet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Witwe konnte in der Folgezeit die Familienbesitzungen weitgehend zusammenhalten. Sie knüpfte zudem wichtige Kontakte zu führenden Personen der kirchlichen Erneuerungsbewegung und entwickelte sich zu einer immer wichtigeren Stütze des Reformpapsttums.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathildes Geburtsort und Geburtstag sind unbekannt. Über ihren Geburtsort streiten die italienischen Gelehrten seit Jahrhunderten. Nach Francesco Maria Fiorentini, einem lucchesischen Arzt und Gelehrten des 17. Jahrhunderts, wurde sie in <a href="Lucca" title="Lucca">Lucca</a> geboren. Für den Reggianer <a href="Benediktiner" title="Benediktiner">Benediktiner</a> Camillo Affarosi war Canossa ihr Geburtsort. Lino Lionello Ghirardini und <a href="Paolo_Golinelli" title="Paolo Golinelli">Paolo Golinelli</a> plädierten für Mantua.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch eine neuere Veröffentlichung von Michèle K. Spike favorisiert Mantua, da es damals das Zentrum für Bonifaz’ Hof war.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem wurden <a href="Ferrara" title="Ferrara">Ferrara</a> oder der kleine toskanische Ort <a href="San_Miniato" title="San Miniato">San Miniato</a> diskutiert. Eine feste Hofhaltung kann nach <a href="Elke_Goez" title="Elke Goez">Elke Goez</a> in den Quellen jedoch weder für Mantua noch für einen anderen Ort nachgewiesen werden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathilde dürfte die frühen Jahre in der Umgebung ihrer Mutter verbracht haben. Durch den Tod ihres Bruders Friedrich wurde die Stellung der Familie deutlich schwieriger. Von einer erneuten Ehe versprach sich Beatrix, das Erbe des Bonifaz zu behaupten. Wohl im Sommer oder Herbst 1054 heiratete sie den von <a href="Heinrich_III._(HRR)" title="Heinrich III. (HRR)">Heinrich III.</a> abgesetzten Herzog <a href="Gottfried_III._(Niederlothringen)" title="Gottfried III. (Niederlothringen)">Gottfried den Bärtigen</a> von Niederlothringen. Damit hatte sie aber eine eheliche Verbindung mit einem der ärgsten Feinde Heinrichs III. geschlossen. Heinrich zog 1055 nach Italien, doch Gottfried konnte fliehen. Er kommt für mehr als ein Jahr nicht mehr in der Überlieferung vor. Beatrix unterwarf sich gemeinsam mit ihrer Tochter Mathilde in <a href="Florenz" title="Florenz">Florenz</a> dem Kaiser. Mutter und Tochter wurden als Gefangene in das Reich nördlich der Alpen geführt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihr genauer Aufenthaltsort bleibt unbekannt. Heinrich gab die Reichslehen des verstorbenen Bonifaz nicht an Dritte, sondern behielt diese Güter ein.
</p><p>Durch den frühen Tod des Kaisers mit 39 Jahren im Oktober 1056 konnte die Familie einige Monate später nach Italien zurückkehren und begann mit der Wiederherstellung der früheren Machtverhältnisse. Dabei wurde sie vom Papsttum unterstützt. Papst <a href="Viktor_II." title="Viktor II.">Viktor II.</a> hatte die Canusiner bei ihrer Rückkehr begleitet. Im Juni 1057 hielt er eine <a href="Konzil" title="Konzil">Synode</a> in Florenz ab. Viktor war nicht nur bei der Demütigung der Beatrix in Florenz dabei, sondern die programmatische Ortswahl der Synode verdeutlichte auch, dass die Canusiner gestärkt an der Seite des Papstes nach Italien zurückgekehrt und vollständig rehabilitiert waren. Während der Minderjährigkeit Heinrichs IV. suchte das Reformpapsttum Schutz bei den Canusinern.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Donizo, dem <a href="Panegyrikus" title="Panegyrikus">panegyrischen</a> Biographen Mathildes und ihrer Vorfahren, waren Mathilde durch ihre Herkunft und Lebensumstände sowohl die französische als auch die deutsche Sprache geläufig.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ehe_mit_Gottfried_dem_Buckligen">Ehe mit Gottfried dem Buckligen</h3></div>
<p>Möglicherweise die Zeit der Minderjährigkeit Heinrichs IV. nutzend wollten Beatrix und Gottfried die Verbindung zwischen Lothringen und Canossa durch Verheiratung ihrer beiden Kinder langfristig festigen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 1069 heiratete Mathilde <a href="Gottfried_IV._(Niederlothringen)" title="Gottfried IV. (Niederlothringen)">Gottfried den Buckligen</a>. Das Paar blieb in Lothringen, Beatrix kehrte allein nach Italien zurück. Mathilde wurde 1070 schwanger. Gottfried scheint über dieses Ereignis auch den salischen Königshof in Kenntnis gesetzt zu haben. In einer Urkunde Heinrichs IV. vom 9. Mai 1071 wird von Herzog Gottfried oder dessen Erben gesprochen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihrer Tochter gab Mathilde den Namen ihrer Mutter, doch das Kind starb wenige Wochen nach der Geburt am 29. Januar 1071.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathildes Ehe mit Gottfried scheiterte nach kurzer Zeit. Sie floh zu ihrer Mutter nach Italien, wo ihr Aufenthalt am 19. Januar 1072 in Mantua nachweisbar ist. Dort stellte sie gemeinsam mit ihrer Mutter für das <a href="Sant%E2%80%99Andrea_(Mantua)" title="Sant’Andrea (Mantua)">Andreaskloster</a> eine Schenkungsurkunde aus.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gottfried wollte jedoch die Trennung von seiner Frau nicht akzeptieren. Bereits 1072 zog er über die Alpen und suchte mehrere Orte in der Toskana auf; anscheinend erhob er als Gatte Mathildes auf diese Gebiete Anspruch. Mathilde hielt sich in dieser Zeit in Lucca auf. Belege für ein Treffen des Ehepaars gibt es keine.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Lediglich in einer einzigen Urkunde vom 18. August 1073 in Mantua für das Kloster San Paolo in <a href="Parma" title="Parma">Parma</a> nannte Mathilde Gottfried als ihren Ehemann.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Sommer 1073 hatte Gottfried Italien verlassen und war nach Lothringen zurückgekehrt. Mathilde wollte ihr Leben in einem Kloster fortsetzen. Sie bemühte sich 1073/74 vergeblich beim Papst um eine Auflösung der ehelichen Verbindung.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Papst benötigte Herzog Gottfried als Bündnispartner und war daher an einer Scheidung nicht interessiert. Zugleich hoffte er auf Mathildes Hilfe bei seinen Kreuzzugsplänen. In der Folge lebte das Paar weiterhin getrennt, bis Gottfried im Februar 1076 einem Attentat zum Opfer fiel. Mathilde tätigte weder für Gottfried noch für ihr früh verstorbenes Kind Seelenheilschenkungen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihre Mutter Beatrix hingegen hatte 1071 für das <a href="Heil" title="Heil">Seelenheil</a> ihrer Enkelin Beatrix die Abtei Frassinoro gegründet und zwölf Höfe „für die Gesundheit und das Leben meiner geliebten Tochter Mathilde“ („pro incolomitate et anima Matilde dilecte filie mee“) gestiftet.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einführung_in_die_Herrschaft_durch_ihre_Mutter_Beatrix"><span id="Einf.C3.BChrung_in_die_Herrschaft_durch_ihre_Mutter_Beatrix"></span>Einführung in die Herrschaft durch ihre Mutter Beatrix</h3></div>
<p>Nach ihrer missglückten Ehe wollte Mathilde Nonne werden, doch ihre Mutter begann sie als präsumptive Nachfolgerin im gesamten Canusinergebiet aufzubauen und erstrebte dafür einen möglichst breiten öffentlichen Konsens. Bereits kurz nach ihrer Rückkehr urkundete Mathilde mit ihrer Mutter am 19. Januar 1072 in Mantua. Dabei schenkten sie dem dortigen Andreaskloster ihren Hof in Fornigada.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In ihrem gesamten Herrschaftsgebiet versuchten die beiden Fürstinnen präsent zu sein. In der heutigen Region <a href="Emilia-Romagna" title="Emilia-Romagna">Emilia-Romagna</a> war ihre Position deutlich gefestigter als im südlichen Apennin, wo sie ihre Gefolgschaft trotz reicher Schenkungen nicht hinter sich bringen konnten. Sie versuchten daher dort als Hüter der Gerechtigkeit und öffentlichen Ordnung aufzutreten. In sieben der insgesamt sechzehn von Beatrix abgehaltenen <a href="Placitum" title="Placitum">Placita</a> wird die Teilnahme Mathildes erwähnt. Unterstützt von Richtern hielt Mathilde bereits drei Placita allein ab.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 7. Juni 1072 führten Mathilde und ihre Mutter den Vorsitz im Gericht zugunsten des <a href="Kloster_San_Salvatore_di_Monte_Amiata" title="Kloster San Salvatore di Monte Amiata">Klosters San Salvatore</a> auf dem <a href="Amiata" title="Amiata">Monte Amiata</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 8. Februar 1073 hatte Mathilde ohne ihre Mutter in <a href="Lucca" title="Lucca">Lucca</a> zugunsten des dortigen Klosters <a href="San_Salvatore_(Lucca)" title="San Salvatore (Lucca)">San Salvatore e Santa Giustina</a> den Vorsitz im Gericht. Dabei wurden auf Betreiben der <a href="Abt" title="Abt">Äbtissin</a> Eritha dem Kloster Besitzungen in Lucca und Villanova am <a href="Serchio" title="Serchio">Serchio</a> durch den <a href="K%C3%B6nigsbann" title="Königsbann">Königsbann</a> gesichert.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für das nächste halbe Jahr ist Mathildes Aufenthalt nicht bekannt, während ihre Mutter an den Inthronisationsfeiern Papst Gregors VII. teilnahm.
</p><p>Ihre Mutter machte Mathilde mit zahlreichen Persönlichkeiten der Kirchenreform bekannt, vor allem mit Papst Gregor VII. selbst. Bereits in den sechziger Jahren hatte Mathilde den künftigen Papst, damals <a href="Archidiakon" title="Archidiakon">Archidiakon</a> Hildebrand, kennengelernt. Nach seiner Wahl zum Papst begegnete sie ihm zum ersten Mal wohl vom 9. bis zum 17. März 1074.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Mathilde und Beatrix baute der Papst in der Folgezeit ein besonderes Vertrauensverhältnis auf. Allerdings starb Beatrix bereits am 18. April 1076. Als <a href="Seelger%C3%A4t" title="Seelgerät">Seelgerät</a> für sich und ihre Eltern stiftete Mathilde am 27. August 1077 dem Bischof <a href="Landulf_von_Pisa" title="Landulf von Pisa">Landulf</a> und dem Domkapitel von Pisa ihren Hof Scanello und weiteren Grundbesitz im Umfang von 600 <a href="Manse" title="Manse">Mansen</a> in der Nähe des Hofes.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herrschaft_der_Markgräfin_Mathilde"><span id="Herrschaft_der_Markgr.C3.A4fin_Mathilde"></span>Herrschaft der Markgräfin Mathilde</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mathildes_Rolle_während_des_Investiturstreites"><span id="Mathildes_Rolle_w.C3.A4hrend_des_Investiturstreites"></span>Mathildes Rolle während des Investiturstreites</h3></div>




<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zustand_des_Reiches_bei_Mathildes_Herrschaftsantritt">Zustand des Reiches bei Mathildes Herrschaftsantritt</h4></div>
<p>Nach dem Tod ihrer Mutter übernahm Mathilde das Erbe entgegen den Bestimmungen des in Italien geltenden <a href="Lex_Salica" title="Lex Salica">salischen</a> und <a href="Langobardisches_Recht" title="Langobardisches Recht">langobardischen Rechts</a>, nach denen Heinrich IV. der rechtmäßige Erbe gewesen wäre.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine reichsrechtliche Belehnung hatte für die Canusiner angesichts der Minderjährigkeit Heinrichs IV. und der engen Zusammenarbeit mit dem Reformpapsttum jedoch eine untergeordnete Bedeutung.
</p><p>Der Tod von Mathildes Mutter fiel in die Zeit der Eskalation des Konflikts zwischen Heinrich IV. und Papst Gregor VII. Mathilde und Beatrix gehörten zu den engsten Vertrauten Gregors. Von Anfang an zog er sie ins Vertrauen und weihte sie in seine Pläne gegen den römisch-deutschen König ein.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf einem <a href="Hoftag_zu_Worms_(1076)" title="Hoftag zu Worms (1076)">Hoftag in Worms</a> vom 24. Januar 1076 formulierte der König zusammen mit den beiden Erzbischöfen <a href="Siegfried_I._(Mainz)" title="Siegfried I. (Mainz)">Siegfried von Mainz</a> und <a href="Udo_von_Nellenburg" title="Udo von Nellenburg">Udo von Trier</a> sowie weiteren 24 Bischöfen drastische Vorwürfe gegen Gregor VII. Sie kündigten ihm den Gehorsam auf. Die Vorwürfe betrafen Gregors als illegitim bezeichnete Wahl, die Regierung der Kirche durch einen „Weibersenat“ und dass „er mit einer fremden Frau Tischgemeinschaft halte und sie beherberge, vertrauter als notwendig“. Die Verachtung war dabei so immens, dass Mathilde nicht einmal beim Namen genannt wurde.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Papst reagierte am 15. Februar 1076 mit der <a href="Exkommunikation" title="Exkommunikation">Exkommunikation</a> des Königs und entband dessen Anhänger kraft seiner Binde- und Lösegewalt vom Treueid. Diese Maßnahmen übten eine ungeheure Wirkung auf die Zeitgenossen aus, wie die Worte des Gregorianers <a href="Bonizo_von_Sutri" title="Bonizo von Sutri">Bonizo von Sutri</a> zeigen: „Als die Nachricht von der Bannung des Königs an die Ohren des Volkes drang, erzitterte unser ganzer Erdkreis.“<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bemühungen_um_einen_Ausgleich_zwischen_König_und_Papst"><span id="Bem.C3.BChungen_um_einen_Ausgleich_zwischen_K.C3.B6nig_und_Papst"></span>Bemühungen um einen Ausgleich zwischen König und Papst</h4></div>
<p>Über die Kaiserin Gisela war Mathilde eine Cousine zweiten Grades Heinrichs IV. Wegen ihrer verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Saliern war sie für eine Vermittlerrolle zwischen Königtum und römischer Kirche geeignet.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Fürsten forderten Heinrich auf, sich innerhalb einer Jahresfrist vom Bann zu lösen. Darauf überquerte Heinrich im Winter die Alpen und erschien am 25. Januar 1077 vor der Burg Canossa. Er bezog in der Burg Bianello Quartier. Da Mathildes Burgen Schauplatz für die Aussöhnung zwischen Kaiser und Papst wurden, muss sie in die Verhandlungen sehr genau eingebunden gewesen sein. Gemäß der über Vermittler getroffenen Absprache verbrachte der König drei Tage trotz winterlicher Kälte im Büßergewand, barfuß und ohne Herrschaftszeichen im Vorhof der Burg Canossa. Daraufhin löste ihn Gregor vom Bann und nahm ihn wieder in die Kirche auf. Für Mathilde waren die Tage in Canossa eine Herausforderung. Alle Anreisenden mussten angemessen untergebracht und versorgt werden. Sie musste sich um die Beschaffung und Lagerung von Speisen und Viehfutter und um den Nachschub mitten im Winter kümmern. Nach der Bannlösung blieb Heinrich mehrere Monate in der Po-Ebene und widmete sich demonstrativ seiner Herrschertätigkeit. Papst Gregor weilte in den nächsten Monaten in Mathildes Burgen. Heinrich und Mathilde sind sich nach den Tagen von Canossa nie wieder persönlich begegnet.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Jahren von 1077 bis 1080 ging Mathilde den gewohnten Tätigkeiten ihrer Herrschaft nach. Neben einigen wenigen Schenkungen für das <a href="Erzbistum_Lucca" title="Erzbistum Lucca">Bistum Lucca</a> und für Mantua dominieren Gerichtsurkunden.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Auseinandersetzungen_mit_Heinrich_IV.">Auseinandersetzungen mit Heinrich IV.</h4></div>
<p>Auf der römischen Fastensynode Anfang März 1080 wurde Heinrich von Gregor erneut gebannt. Der Papst verband dies mit einer Prophezeiung: Wenn der Salier bis zum 1. August nicht untergehe, möge man ihn, Gregor, aus dem Amt jagen. Doch anders als bei der ersten Bannung stellten sich die Bischöfe und Fürsten hinter Heinrich. In <a href="Brixen" title="Brixen">Brixen</a> beschlossen am 25. Juni desselben Jahres sieben deutsche, ein burgundischer und 20 italische Bischöfe die Absetzung Gregors VII. und nominierten den Erzbischof <a href="Clemens_III._(Gegenpapst)" title="Clemens III. (Gegenpapst)">Wibert von Ravenna</a> zum Papst. Der Bruch zwischen dem König und dem Papst führte auch im Verhältnis zwischen Heinrich und Mathilde zur Eskalation. Im September 1080 saß Mathilde zugunsten des <a href="Liste_der_Erzbisch%C3%B6fe_von_Ferrara" title="Liste der Erzbischöfe von Ferrara">Bischofs von Ferrara</a> zu Gericht. Dort fanden sich die Markgrafen Azzo von Este, die Grafen Ugo und Ubert, Albert, der Sohn des Grafen Boso, Paganus von Corsina, Fulcus von Rovereto, Gerhard von Corviago, Petrus de Ermengarda und Ugo Armatus ein. Mathilde schwor ihre Getreuen auf den bevorstehenden Kampf gegen Heinrich ein. Im Oktober 1080 musste ein Heer der Markgräfin gegen königsnahe Truppen eine Niederlage bei <a href="Volta_Mantovana" title="Volta Mantovana">Volta Mantovana</a> hinnehmen.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Unsicherheit nutzten einige toskanische Grafenhäuser und positionierten sich gegen Mathilde. Nur wenige Orte blieben ihr treu. Bei einer Schenkung vom 9. Dezember 1080 an das Kloster <a href="San_Prospero" title="San Prospero">San Prospero</a> werden nur wenige lokale Gefolgsleute genannt.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Heinrich überquerte im Frühjahr 1081 die Alpen. Gegenüber seiner Cousine Mathilde gab er seine bisherige Zurückhaltung auf und honorierte die Stadt Lucca für ihren Übertritt auf die königliche Seite. Im Heerlager vor Rom stellte Heinrich am 23. Juni 1081 den Bürgern von Lucca ein umfassendes Privileg aus. Durch die Gewährung städtischer Sonderrechte beabsichtigte der König die Herrschaft der Markgrafen von Canossa zu schwächen.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Juli 1081 verhängte ein unter Heinrichs Vorsitz tagendes Hofgericht in Lucca über Mathilde sogar die <a href="Reichsacht" title="Reichsacht">Reichsacht</a>. Sämtliche Güter und Lehen wurden ihr aberkannt. Die Folgen für Mathilde fielen in Italien zwar verhältnismäßig gering aus, doch in ihren weit entfernten lothringischen Besitzungen hatte sie Verluste zu beklagen. So schenkte Heinrich am 1. Juni 1085 Mathildes Güter Stenay und Mosay dem Bischof Dietrich von Verdun.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es entwickelte sich ein Kleinkrieg, den Mathilde von ihren Burgen im Apennin aus führte. Im Jahre 1082 war sie offenbar zahlungsunfähig. Daher konnte sie ihre Vasallen nicht mehr durch großzügige Geschenke oder Lehnsvergaben an sich binden. Doch auch in äußerster Bedrängnis ließ sie in ihrem Eifer für das Reformpapsttum nicht nach. Ihre Mutter war zwar auch eine Anhängerin der Kirchenreform gewesen, war jedoch bei Gregors revolutionären Zielen auf Distanz gegangen, wo diese die Grundlagen ihrer Herrschaftsstrukturen gefährdeten.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In dieser Einstellung unterschieden sich Mutter und Tochter deutlich voneinander. Mathilde ließ den Kirchenschatz des bei der Burg Canossa errichteten Apollonius-Klosters einschmelzen. Auch Edelmetallgefäße und andere Schätze der <a href="Abtei_Nonantola" title="Abtei Nonantola">Abtei Nonantola</a> wurden eingeschmolzen. Ihr <a href="Allod" title="Allod">Allod</a> Donceel veräußerte Mathilde an die Abtei Saint-Jacques zu Lüttich. Die Erlöse stellte sie Papst Gregor zur Verfügung. Von königlicher Seite wurde ihr daraufhin vorgeworfen, Kirchen und Klöster geplündert zu haben.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Pisa und Lucca stellten sich auf die Seite Heinrichs. Dadurch verlor Mathilde zwei ihrer wichtigsten Machtstützen in der Toskana. Sie musste tatenlos zusehen, wie an mehreren Orten antigregorianische Bischöfe eingesetzt wurden.
</p><p>Im Sommer 1084 erzielte ein zahlenmäßig unterlegenes Heer der Markgräfin einen Erfolg gegen Heinrichs Truppen bei <a href="Sorbara" title="Sorbara">Sorbara</a> nordöstlich von Modena. Dabei konnte Mathilde den aus Köln stammenden Bischof Eberhard von Parma als Geisel nehmen. Im Jahr 1085 starben mit Thedald, dem <a href="Erzbistum_Mailand" title="Erzbistum Mailand">Erzbischof von Mailand</a>, und den Bischöfen <a href="Bistum_Reggio_Emilia-Guastalla" title="Bistum Reggio Emilia-Guastalla">Gandulf von Reggio Emilia</a> und <a href="Bistum_Parma" title="Bistum Parma">Eberhard von Parma</a> gegenüber dem Reformpapsttum kritisch eingestellte Geistliche. Diese Gelegenheit nutzte Mathilde und besetzte die Bischofsstühle zu Modena, Reggio und Pistoia wieder mit Gregorianern.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei seinem dritten Italienzug belagerte Heinrich Mantua und griff damit den Machtbereich der Markgräfin Mathilde an. Im April 1091 konnte er die Stadt nach elfmonatiger Belagerung einnehmen. In den folgenden Monaten erzielte Heinrich weitere Erfolge gegen die <a href="Vasall" title="Vasall">Vasallen</a> der Markgräfin. Es gelang ihm, im Sommer 1091 das gesamte Gebiet nördlich des Po mit den Grafschaften Mantua, Brescia und Verona unter seine Kontrolle zu bekommen.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 1092 konnte Heinrich den größten Teil der Grafschaften Modena und Reggio erobern. Im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen erlitt das <a href="San_Benedetto_in_Polirone" title="San Benedetto in Polirone">Kloster San Benedetto Po</a> schwere Schäden, so dass Mathilde am 5. Oktober 1092 zum Ausgleich dem Kloster die Kirche San Prospero, die Kirche San Donino in Monte Uille und die Kirche San Gregorio in Antognano schenkte.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathilde beriet sich mit ihren wenigen verbliebenen Getreuen im Spätsommer 1092 in <a href="Carpineti" title="Carpineti">Carpineti</a>.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Mehrheit sprach sich für einen Frieden aus. Nur der Einsiedler Johannes aus <a href="Marola" title="Marola">Marola</a> setzte sich nachdrücklich für eine Fortführung des Kampfes gegen den Kaiser ein. Daraufhin beschwor Mathilde ihre Getreuen, den Kampf nicht aufzugeben. Das Heer des Kaisers begann im Herbst 1092 mit der Belagerung Canossas, doch zog es sich nach einem plötzlichen Ausfall der Belagerten zurück.
</p><p>Im weiteren Verlauf der 1090er Jahre geriet Heinrich zunehmend in die Defensive.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Koalition der süddeutschen Herzöge hatte ihm die Rückkehr ins Reich über die Alpenpässe verwehrt. Untätig blieb der Kaiser mehrere Jahre auf die Gegend um Verona beschränkt. Im Frühjahr 1093 fiel <a href="Konrad_(III.)_(HRR)" title="Konrad (III.) (HRR)">Konrad</a>, sein ältester Sohn und zukünftiger Thronfolger, von ihm ab. Konrad schloss sich dem Lager der Gregorianer und der Markgräfin Mathilde an. Kaisernahe Quellen sahen den Auslöser für die Empörung im Einfluss Mathildes auf Konrad, doch lässt die Überlieferung keinen engeren Kontakt der beiden vor der Empörung erkennen.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenig später geriet Konrad in die Gefangenschaft seines Vaters. Mit Mathildes Hilfe wurde er befreit. Mit ihrer Unterstützung wurde Konrad von Erzbischof Anselm III. von Mailand vor dem 4. Dezember 1093 zum König gekrönt. Mathilde betrieb gemeinsam mit dem Papst die Vermählung König Konrads mit einer Tochter König <a href="Roger_I._(Sizilien)" title="Roger I. (Sizilien)">Rogers I. von Sizilien</a>. Dadurch sollte die Unterstützung der Normannen Süditaliens gegen Heinrich IV. gewonnen werden.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Konrads Initiativen zum Ausbau seiner Herrschaft in Oberitalien führten wohl zu Spannungen mit Mathilde.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Konrad fand keine Unterstützung mehr für seine Herrschaft. Nach dem 22. Oktober 1097 wird nur noch sein Tod im Sommer 1101 an einem Fieber überliefert.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1094 floh Heinrichs zweite Gemahlin <a href="Adelheid_von_Kiew" title="Adelheid von Kiew">Praxedis (Adelheid)</a> und verbreitete schwere Vorwürfe gegen ihren Ehemann. Heinrich ließ sie daraufhin in Verona festsetzen. Mit Hilfe der Markgräfin konnte Praxedis sich befreien und bei ihr Zuflucht finden. Anfang März 1095 ließ Papst Urban II. im Schutz Mathildes eine <a href="Synode_von_Piacenza" title="Synode von Piacenza">Synode in Piacenza</a> abhalten. Dort trat Praxedis auf und beschwerte sich öffentlich über ihren Ehemann „wegen der unerhörten Scheußlichkeiten der Unzucht, welche sie bei ihrem Gemahl erduldet hatte“.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der Synode hatte Mathilde wohl keinen Kontakt mehr zu Praxedis.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ehe_mit_Welf_V._(1089–1095)"><span id="Ehe_mit_Welf_V._.281089.E2.80.931095.29"></span>Ehe mit Welf V. (1089–1095)</h4></div>
<p>Im Alter von 43 Jahren heiratete Mathilde den höchstens 17-jährigen bayerischen Herzogssohn <a href="Welf_V." title="Welf V.">Welf V.</a> Keine der zeitgenössischen Quellen geht jedoch auf den großen Altersunterschied ein.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ehe wurde wohl auf Betreiben Papst Urbans II. geschlossen, um Heinrich IV. politisch zu isolieren. Der Zusammenschluss nord- und südalpiner Gegner des Saliers hatte nach <a href="Elke_Goez" title="Elke Goez">Elke Goez</a> zunächst keine militärische Bedeutung, denn Welf erschien in Oberitalien nicht mit Truppen. In den Urkunden Mathildes sind in der Folgezeit keine schwäbischen Namen aufgeführt, so dass Welf durchaus alleine oder mit kleinem Gefolge nach Italien gezogen sein kann.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach den Rosenberger Annalen kam er sogar als Pilger verkleidet über die Alpen.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathildes Motiv für die Ehe kann trotz des großen Altersunterschiedes auch die Hoffnung auf Nachwuchs gewesen sein.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Spätschwangerschaft war durchaus möglich, wie das Beispiel der <a href="Konstanze_von_Sizilien" title="Konstanze von Sizilien">Konstanze von Sizilien</a> zeigt.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Ehegatte ist Welf dreimal urkundlich belegt.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Frühjahr 1095 trennte sich das Paar. Im April 1095 hatte Welf noch eine Urkunde Mathildes für <a href="Piadena" title="Piadena">Piadena</a> unterfertigt. Das nächste Diplom am 21. Mai 1095 wurde bereits von der Markgräfin alleine ausgegeben.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Welfs Name taucht in keinem der mathildischen Dokumente mehr auf.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Schwiegervater bemühte sich <a href="Welf_IV." title="Welf IV.">Welf IV.</a> um eine Aussöhnung des Ehepaares. Dabei ging es ihm vor allem um die Güter der kinderlosen Mathilde.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ehe wurde niemals geschieden oder für ungültig erklärt.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rückzug_Heinrichs_und_neue_Handlungsspielräume_für_Mathilde"><span id="R.C3.BCckzug_Heinrichs_und_neue_Handlungsspielr.C3.A4ume_f.C3.BCr_Mathilde"></span>Rückzug Heinrichs und neue Handlungsspielräume für Mathilde</h4></div>
<p>Durch das faktische Ende von Mathildes Ehe gewann Heinrich seine Handlungsfähigkeit zurück. Welf IV. wechselte auf die kaiserliche Seite. Der in Verona eingeschlossene Kaiser konnte schließlich 1097 in das Reich nördlich der Alpen zurückkehren. Danach kam er nie mehr nach Italien, und bis sein gleichnamiger Sohn erstmals italischen Boden betrat, sollten 13 Jahre vergehen.
</p><p>Im Italien des 11. Jahrhunderts setzte der Aufstieg der Städte ein, und zwar in Wechselwirkung mit dem übergreifenden Konflikt. Ihnen gelang es bald, eigene Territorien aufzubauen. In Lucca, Pavia und Pisa traten bereits in den 1080er Jahren <a href="Konsul" title="Konsul">Konsuln</a> auf, die als Anzeichen einer rechtlichen Verselbstständigung der „Gemeinden“ gelten. Pisa suchte seinen Vorteil in wechselnden Bündnissen mit den Saliern und den Markgrafen von Canossa.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Lucca blieb ab 1081 der Markgräfin völlig versperrt. Erst die Heirat des Allucione de Luca mit der Tochter des Königsrichters Flaipert verschaffte ihr dort neue Einflussmöglichkeiten. Flaipert gehörte schon zu Lebzeiten von Mathildes Mutter zu den wichtigsten Beratern der Canusiner. Allucione war ein Vasall der Grafen Fuidi, mit denen Mathilde eng zusammenarbeitete.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mantua musste sie im Juni 1090 erhebliche Zugeständnisse machen. Die Bewohner der Stadt und der Vorstadt wurden von allen „ungerechtfertigten“ Bedrückungen befreit, und ihnen wurden alle Rechte und ihr Besitz in Sacca, <a href="Sustinente" title="Sustinente">Sustinente</a> und Corte Carpaneta bestätigt.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1096 begannen sich die Machtverhältnisse langsam wieder zugunsten der Markgräfin zu ändern. Mathilde nahm ihre Schenkungen an kirchliche und soziale Einrichtungen in der Lombardei, der Emilia und der Toskana wieder auf.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Sommer des Jahres 1099 und 1100 führte ihr Weg erstmals nach Lucca und Pisa. Dort ist sie im Sommer 1105, 1107 und 1111 erneut nachweisbar.<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dem Kloster San Ponziano schenkte sie im Frühsommer 1099 ein Grundstück für die Gründung eines Hospitals. Mit dieser Schenkung nahm Mathilde ihre Beziehungen zu Lucca wieder auf.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1090 akzentuierte Mathilde verstärkt die <a href="Konsensuale_Herrschaft" title="Konsensuale Herrschaft">konsensuale Herrschaft</a>. Nach den tiefgreifenden Krisen war es ihr nicht mehr möglich, politische Entscheidungen im Alleingang zu treffen. Mit geistlichen und weltlichen <a href="Gro%C3%9Fe" title="Große">Großen</a> hielt sie Zusammenkünfte in der Toskana und auch in ihren Stammlanden der Emilia ab. Sie musste die Vorstellungen ihrer Getreuen berücksichtigen und mit ihnen zu einem Ausgleich gelangen.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In ihrer Rolle als wichtigste Garantin des Rechts verlor sie gegenüber den Bischöfen zunehmend an Bedeutung. Diese baten die Markgräfin wiederholt um die Abstellung von Missständen.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dadurch bauten die Bischöfe ihre Stellung innerhalb der Bischofsstädte und im Umland aus. Mathilde musste nach 1100 wiederholt Kirchen vor ihren Getreuen in Schutz nehmen.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die <a href="Gastungspflicht" title="Gastungspflicht">Beherbergungspflichten</a> wurden verringert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Höfische_Kultur_und_Herrschaftspraxis"><span id="H.C3.B6fische_Kultur_und_Herrschaftspraxis"></span>Höfische Kultur und Herrschaftspraxis</h3></div>

<p>Der <a href="Hofstaat" title="Hofstaat">Hof</a> entwickelte sich seit dem 12. Jahrhundert zu einer zentralen Institution königlicher und fürstlicher Macht. Die wichtigsten Aufgaben waren die Vergegenwärtigung der Herrschaft durch Feste, Kunst und Literatur. Der Begriff „Hof“ kann als „Präsenz beim Herrscher“ aufgefasst werden.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hofämter sind bei Mathilde im Gegensatz zum Braunschweiger Hof der Welfen nicht nachweisbar.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Umfeld der Markgräfin hielten sich Gelehrte wie <a href="Anselm_II._von_Lucca" title="Anselm II. von Lucca">Anselm von Lucca</a>, Heribert von Reggio und Johannes von Mantua auf. Mathilde regte einige von ihnen zur Abfassung ihrer Werke an.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So verfasste Bischof Anselm von Lucca auf ihren Wunsch eine <a href="Buch_der_Psalmen" title="Buch der Psalmen">Psalter</a>-Auslegung, Johannes von Mantua einen Kommentar zum <a href="Hoheslied" title="Hoheslied">Hohen Lied</a> und eine Betrachtung über das Marienleben. Mathilde wurden Werke gewidmet oder überreicht wie der <i>Liber de anulo et baculo</i> des Rangerius von Lucca, die <i>Orationes sive meditationes</i> des <a href="Anselm_von_Canterbury" title="Anselm von Canterbury">Anselm von Canterbury</a>, die <i>Vita Mathildis</i> des Donizo, die Wunderberichte des Ubald von Mantua und der <i>Liber ad amicum</i> des <a href="Bonizo_von_Sutri" title="Bonizo von Sutri">Bonizo von Sutri</a>. Durch Kopien trug Mathilde zur Verbreitung der ihr zugedachten Bücher bei. Mehr Werke wurden unter ihren direkten Zeitgenossen nur Heinrich IV. gewidmet.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Hof der Markgräfin wurde dadurch zeitweise zum wichtigsten nichtköniglichen geistigen Mittelpunkt der Salierzeit. Er diente in den kirchenpolitischen Auseinandersetzungen auch als Anlaufstelle für vertriebene Gregorianer. Die wiederholte Aufnahme von hochrangigen Flüchtlingen und ihre Versorgung deutete <a href="Paolo_Golinelli" title="Paolo Golinelli">Paolo Golinelli</a> als Akt der <a href="Caritas" title="Caritas">Caritas</a>.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als letztem politischen Vertriebenen gewährte sie im Jahr 1112 dem Erzbischof <a href="Konrad_I._von_Abenberg" title="Konrad I. von Abenberg">Konrad von Salzburg</a>, dem Vorkämpfer der <a href="Kanoniker" title="Kanoniker">Chorherrenreform</a>, für längere Zeit Asyl. Dadurch kam sie mit dieser Reformströmung in enge Berührung.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathilde holte regelmäßig den Rat gelehrter Juristen bei Gerichtsentscheidungen ein. In ihren Urkunden wird eine hohe Anzahl an juristischen Beratern genannt. Es lassen sich dort 42 <i>causidici</i>, 29 <i>iudices sacri palatii</i>, 44 <i>iudices</i>, 8 <i>legis doctores</i> sowie 42 <i>advocati</i> nachweisen.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Elke Goez kann Mathildes Hof „als Kristallisationspunkt für die Indienstnahme gelehrter Juristen in der Rechtsprechung durch Laienfürsten“ bezeichnet werden.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathilde hat diese Gelehrten gefördert und an ihren Hof gezogen. Nach Elke Goez war die Rechtspflege nicht gelehrter Selbstzweck, sondern diente der Effizienzsteigerung des Herrschaftshandelns.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Legitimationsdefizit sieht Goez als wichtigsten Auslöser für die intensive Rechtspflege der Markgräfin an, da Mathilde vom König niemals förmlich belehnt wurde. Vor allem in der Toskana lässt sich eine intensive Rechtspflege mit knapp 30 <a href="Placitum" title="Placitum">Placita</a> belegen.<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die immer wieder vermutete Beteiligung Mathildes an der Gründung der Bologneser Rechtsschule wird aber von Elke Goez als unwahrscheinlich angesehen.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach <a href="Burchard_von_Ursberg" title="Burchard von Ursberg">Burchard von Ursberg</a> hat <a href="Irnerius_von_Bologna" title="Irnerius von Bologna">Irnerius von Bologna</a>, der angebliche Begründer dieser Schule, im Auftrag der Markgräfin Mathilde einen authentischen Text der römischen Rechtsquellen hergestellt.<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach <a href="Johannes_Fried" title="Johannes Fried">Johannes Fried</a> kann sich das jedoch allenfalls auf die <a href="Vulgata" title="Vulgata">Vulgatfassung</a> der <a href="Pandekten" title="Pandekten">Digesten</a> beziehen, und selbst das gilt als unwahrscheinlich.<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Rolle dieses Gelehrten im Umfeld Mathildes ist umstritten.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Wulf Eckart Voß ist Irnerius als juristischer Berater seit 1100 nachweisbar.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei einer Analyse der urkundlichen Erwähnungen ist hingegen Gundula Grebner zu dem Ergebnis gelangt, dass dieser Gelehrte nicht in das Umfeld der Mathilde von Canossa, sondern in das Heinrichs V. einzuordnen sei.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bis weit in das 14. Jahrhundert wurde mittelalterliche Herrschaft durch <a href="Reisek%C3%B6nigtum" title="Reisekönigtum">ambulante Regierungspraxis</a> ausgeübt.<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weder gab es eine Hauptstadt noch hatten die Canusiner einen bevorzugten Residenzort.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Herrschaft im Hochmittelalter beruhte auf Präsenz.<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathildes Herrschaftsbereich umfasste den größten Teil der heutigen <a href="Emilia-Romagna" title="Emilia-Romagna">Doppelprovinz Emilia-Romagna</a> und einen Teil der Toskana. Zu allen Jahreszeiten reiste Mathilde in ihrem Herrschaftsgebiet. Sie war dabei niemals allein. Stets waren eine nicht genau abschätzbare Zahl von Beratern, Geistlichen und Bewaffneten in ihrer Umgebung.<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein besonderes Vertrauensverhältnis pflegte sie mit Bischof Anselm von Lucca, der bis zu seinem Tod im Mai 1086 ihr engster Berater war. In ihren späteren Lebensjahren hielten sich häufig Kardinallegaten in ihrer Umgebung auf. Sie sorgten für die Kommunikation mit dem Papst. Dabei hatte die Markgräfin eine enge Bindung an die Kardinallegaten <a href="Bernardo_degli_Uberti" title="Bernardo degli Uberti">Bernardo degli Uberti</a> und Bonussenior von Reggio.<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Angesichts der Strapazen der Reiseherrschaft muss sie nach dem Urteil von Elke Goez sportlich, ausdauernd und leistungsfähig gewesen sein.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die weit entfernten Besitzungen brachten einen erheblichen Verwaltungsaufwand und waren oft von Übernahme durch Rivalen bedroht. Daher musste Mathilde auf lokale Vertraute zählen, bei deren Rekrutierung sie von Papst Gregor unterstützt wurde.<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei einer Herrschaft ohne feste Residenz kam der Visualisierung der Herrschaft und der Repräsentation des Rangs große Bedeutung zu. Aus Mathildes Herrschaftszeit lassen sich 139 Urkunden (davon 74 im Original erhalten), vier Briefe und 115 verlorene Dokumente (<a href="Deperditum" title="Deperditum">Deperdita</a>) nachweisen. Den zahlenmäßig größten Anteil des Urkundenbestandes machen Schenkungen an kirchliche Empfänger (45) und Gerichtsurkunden (35) aus. Bei der räumlichen Verteilung der urkundlichen Überlieferung überwiegt Oberitalien (82). Tuszien und die angrenzenden Regionen (49) sind weniger stark betroffen, während auf Lothringen lediglich fünf Urkunden entfallen.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für eine Fürstin des Hochmittelalters liegt damit eine einzigartige Überlieferung vor. Vergleichbar viele Dokumente kommen erst wieder für die Zeit <a href="Heinrich_der_L%C3%B6we" title="Heinrich der Löwe">Heinrichs des Löwen</a> fünf Jahrzehnte später vor.<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mindestens 18 Urkunden Mathildes waren mit einem Siegel versehen. Dies war zur damaligen Zeit bei Laienfürsten in <a href="Reichsitalien" title="Reichsitalien">Reichsitalien</a> ungewöhnlich.<sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gab nur sehr wenige Frauen, die ein eigenes Siegel führten.<sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Markgräfin führte zwei Siegel unterschiedlicher Bildtypik. Das eine zeigt eine Frauenbüste mit offenem, herabfallendem Haar. Beim zweiten Siegel aus dem Jahr 1100 handelt es sich um eine antike <a href="Gemme" title="Gemme">Gemme</a> und nicht um ein Porträt Mathildes und Gottfrieds des Buckligen oder Welfs V.<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine <a href="Kanzlei" title="Kanzlei">Kanzlei</a> Mathildes für die Ausstellung der Urkunden lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Festigung ihrer Herrschaft und als Ausdruck des Herrschaftsverständnisses nahm Mathilde in ihrem Titel auf ihren mächtigen Vater Bezug; sie nannte sich <i>filia quondam magni Bonifatii ducis</i>.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur Vergegenwärtigung der Herrschaft dienten auch die Burgen in ihrem Herrschaftsbereich und hohe Kirchenfeste. Das Osterfest als wichtigsten Akt der Herrschaftsrepräsentation feierte Mathilde 1074 in Pisa.<sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesen Zusammenhang gehören auch die bildlichen Darstellungen Mathildes, von denen einige allerdings umstritten sind. Die Statue der sogenannten Bonissima am <a href="Palazzo_Comunale_(Modena)" title="Palazzo Comunale (Modena)">Palazzo Comunale</a>, dem Domplatz von <a href="Modena" title="Modena">Modena</a>, dürfte frühestens in den 1130er Jahren entstanden sein. Auch das Mosaik der Fürstin in der Kirche von Polirone entstand erst nach ihrem Tod.<sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathilde ließ ihre Vorfahren in prunkvolle Särge umbetten. Es gelang ihr jedoch nicht, durch Zusammenführung aller Gebeine ihrer Vorfahren einen zentralen Bezugspunkt von Herrschaft und <a href="Memorialwesen" title="Memorialwesen">Memoria</a> herzustellen. Die sterblichen Überreste des Großvaters blieben in <a href="Brescello" title="Brescello">Brescello</a>, die des Vaters in Mantua und die der Mutter in Pisa. Ihr Abzug hätte einen politischen Rückzug und den Verlust von Pisa und Mantua bedeutet.<sup id="cite_ref-106" class="reference"><a href="#cite_note-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Durch den Einsatz der Schriftlichkeit ergänzte Mathilde die Präsenz unmittelbarer Herrschaftsgegenwart in allen Teilen ihres Machtbereiches. In ihren großen Höfen nutzte sie die Schrift zur Steigerung der Einkünfte aus ihren Ländereien. Die schriftgestützte Administration war bei Laienfürsten im 11. Jahrhundert noch ein sehr ungewöhnliches Mittel zur Herrschaftsverwirklichung.<sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den Jahren von 1081 bis 1098 befand sich die canusinische Herrschaft allerdings in einer Krise. Die urkundliche und briefliche Überlieferung setzt für diesen Zeitraum weitgehend aus. Es sind insgesamt nur 17 Stücke überliefert, dabei aus acht Jahren kein einziges Dokument. Nach diesem Befund war sie fast zwanzig Jahre nicht mehr in der Toskana.<sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ab Herbst 1098 konnte Mathilde jedoch einen Großteil der verlorenen Gebiete zurückgewinnen. Dadurch stieg das Interesse, von ihr Urkunden zu erhalten. Aus ihren letzten 20 Jahren sind 94 Dokumente überliefert. Mit dem verstärkten Einsatz der Schriftlichkeit versuchte Mathilde ihre Herrschaft zu konsolidieren.<sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihre Urkunden versah sie nach dem Tod ihrer Mutter (18. April 1076) häufig mit der Formulierung „Matilda Dei gratia si quid est“ („Mathilde von Gottes Gnaden, wenn sie etwas ist“).<sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Singulär bei der persönlichen Ausfertigung der Urkunden war die eigenhändige Kombination von Symbol (Kreuz) und Text („Matilda Dei gratia si quid est“).<sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch den Verweis auf die Gottunmittelbarkeit wollte sie ihre anfechtbare Stellung legitimieren.<sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Über die Bedeutung des relativierenden Nachsatzes „si quid est“ herrscht in der Forschung kein Konsens.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Formulierung, die sich in 38 original und 31 kopial überlieferten Texten der Markgräfin findet, bleibt letztlich ebenso rätselhaft wie überlieferungsgeschichtlich singulär.<sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine mögliche Erklärung für ihre Verwendung lautet, dass Mathilde niemals vom König förmlich mit der Markgrafschaft belehnt worden war.<sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie ihre Mutter Beatrix hat Mathilde Rechtsgeschäfte aller Art ohne Erwähnung ihrer Männer und damit in voller Selbstständigkeit durchgeführt. Beide Fürstinnen übernahmen zwar die Amtstitel ihrer Männer, verzichteten jedoch auf eine Maskulinisierung der Titel.<sup id="cite_ref-116" class="reference"><a href="#cite_note-116"><span class="cite-bracket">[</span>116<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Förderung_der_Kirchen_und_Hospitäler"><span id="F.C3.B6rderung_der_Kirchen_und_Hospit.C3.A4ler"></span>Förderung der Kirchen und Hospitäler</h3></div>

<p>Durch die Erschließung des Urkundenbestandes widerlegte Elke Goez die verbreitete Vorstellung, die Markgräfin habe zu allen Zeiten ihres Lebens Kirchen und Klöster mit reichen Schenkungen bedacht. Es erfolgten anfänglich nur sehr wenige Schenkungen.<sup id="cite_ref-117" class="reference"><a href="#cite_note-117"><span class="cite-bracket">[</span>117<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathilde verlor bereits ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter an Einfluss auf die innerstädtischen Klöster in der Toskana und damit eine wichtige Stütze ihrer Herrschaft.<sup id="cite_ref-118" class="reference"><a href="#cite_note-118"><span class="cite-bracket">[</span>118<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Ausstellung von Urkunden für Klöster konzentrierte sich auf Konvente, die in Mathildes unmittelbarem Machtbereich in Ober- und Mittelitalien oder Lothringen gelegen waren. Die wichtigste Ausnahme davon bildete <a href="Abtei_Montecassino" title="Abtei Montecassino">Montecassino</a>.<sup id="cite_ref-119" class="reference"><a href="#cite_note-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den bedeutendsten ihrer zahlreichen Schenkungen an Klöster und Kirchen zählten diejenigen an <a href="Fonte_Avellana" title="Fonte Avellana">Fonte Avellana</a>, <a href="Kloster_Farfa" title="Kloster Farfa">Farfa</a>, Montecassino, Vallombrosa, <a href="Abtei_Nonantola" title="Abtei Nonantola">Nonantola</a> und Polirone.<sup id="cite_ref-120" class="reference"><a href="#cite_note-120"><span class="cite-bracket">[</span>120<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So sicherte sie die Finanzierung der alten Kirchengebäude. Oftmals legte sie fest, dass die Erlöse aus den gespendeten Grundstücken für den Bau von Kirchen im Zentrum der Bischofsstädte verwendet werden sollten. Diese Gelder waren ein wichtiger Beitrag zu den Mitteln für Erweiterung und Verzierung der Kirchen <a href="Dom_von_Mantua" title="Dom von Mantua">San Pietro in Mantua</a>, <a href="Kathedrale_von_Modena" title="Kathedrale von Modena">San Geminiano von Modena</a>, <a href="Dom_von_Parma" title="Dom von Parma">Santa Maria Assunta von Parma</a>, <a href="Kathedrale_San_Martino" title="Kathedrale San Martino">San Martino von Lucca</a>, <a href="Dom_zu_Pisa" title="Dom zu Pisa">Santa Maria Assunta von Pisa</a> und <a href="Dom_von_Volterra" title="Dom von Volterra">Santa Maria Assunta von Volterra</a>.<sup id="cite_ref-121" class="reference"><a href="#cite_note-121"><span class="cite-bracket">[</span>121<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathilde unterstützte mit mehreren Schenkungen (1083, 1100 und 1103) den Weiterbau des Doms zu Pisa. Ihr Name sollte dadurch dauerhaft mit dem Dombauvorhaben in Verbindung gebracht werden.<sup id="cite_ref-122" class="reference"><a href="#cite_note-122"><span class="cite-bracket">[</span>122<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie befreite Nonantola von der Zahlung des <a href="Zehnt" title="Zehnt">Zehnten</a> an den Bischof von Modena. Die dadurch freigewordenen Mittel konnten für die Klostergebäude genutzt werden.<sup id="cite_ref-123" class="reference"><a href="#cite_note-123"><span class="cite-bracket">[</span>123<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Modena sicherte sie mit ihrer Beteiligung den Weiterbau des Domes. Im Streit zwischen <a href="Kanoniker" title="Kanoniker">Domkanonikern</a> und Bürgern über die Gebeine des heiligen <a href="Geminianus" title="Geminianus">Geminianus</a> vermittelte Mathilde. Im Jahr 1106 konnte die festliche Weihe erfolgen. Über diese Vorgänge berichtet die <i>Relatio fundationis cathedralis Mutinae</i>. Mathilde wird darin als politische Autorität präsentiert: Sie ist mit einem Heer anwesend, gewährt Unterstützung, empfiehlt den Papst zu empfangen und erscheint erneut für die Weihe, bei der sie dem Patron unermessliche Gaben widmet.<sup id="cite_ref-124" class="reference"><a href="#cite_note-124"><span class="cite-bracket">[</span>124<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zahlreiche Beispiele belegen, dass Mathilde Schenkungen an Bischöfe ausstellte, die den <a href="Gregorianische_Reformen" title="Gregorianische Reformen">gregorianischen Reformen</a> treu waren. So schenkte sie dem gregorianischen Bischof Landulf von Ferrara in <a href="San_Cesario_sul_Panaro" title="San Cesario sul Panaro">San Cesario sul Panaro</a> im Mai 1109 Landbesitz im Gebiet von Ferrara und im Juni desselben Jahres Besitzungen in der Umgebung von <a href="Ficarolo" title="Ficarolo">Ficarolo</a>. Der Bischof Wido von Ferrara war dagegen feindlich gegenüber Papst Gregor VII. eingestellt und hatte gegen ihn die Schrift <i>De scismate Hildebrandi</i> verfasst. Die von Mathilde unternommene Belagerung Ferraras 1101 führte zur Vertreibung des <a href="Schisma" title="Schisma">Schismatikers</a>.<sup id="cite_ref-125" class="reference"><a href="#cite_note-125"><span class="cite-bracket">[</span>125<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von einer Förderung von Nonnenklöstern durch Mathilde ist hingegen nichts bekannt. Ihre einzige einschlägige Intervention betraf die Benediktinerinnen von San Sisto von Piacenza, die sie wegen ihres unmoralischen Verhaltens aus dem Kloster jagte und durch Mönche ersetzte.<sup id="cite_ref-126" class="reference"><a href="#cite_note-126"><span class="cite-bracket">[</span>126<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathilde gründete und förderte zahlreiche Hospitäler zur Versorgung von Armen und Pilgern. Für die Hospitäler wählte sie städtische Einrichtungen und wichtige Apenninpässe aus. Die Fürsorgeeinrichtungen erfüllten nicht nur karitative Aufgaben, sondern waren für die Legitimation und Konsolidierung der markgräflichen Herrschaft bedeutsam.<sup id="cite_ref-127" class="reference"><a href="#cite_note-127"><span class="cite-bracket">[</span>127<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Adoption_von_Guido_Guerra_um_1099">Adoption von Guido Guerra um 1099</h3></div>
<p>In späteren Lebensjahren stellte sich für Mathilde zunehmend die Frage, wer das canusinische Erbe antreten sollte. Eigene Kinder konnte sie nicht mehr bekommen. Anscheinend adoptierte sie aus diesem Grund den <a href="Guidi_(Adelsgeschlecht)" title="Guidi (Adelsgeschlecht)">Guidi-Abkömmling</a> Guido Guerra. Am 12. November 1099 wurde dieser in einer Urkunde der Fürstin als ihr Adoptivsohn <i>(adoptivus filius domine comitisse Matilde)</i> bezeichnet. Mit seiner Zustimmung erneuerte und erweiterte Mathilde eine Schenkung ihrer Vorfahren an das Kloster Brescello. Dies ist allerdings das einzige Mal, dass Guido in einer als authentisch eingeschätzten Urkunde den Titel Adoptivsohn <i>(filius adoptivus)</i> führte. Zu diesem Zeitpunkt waren ungewöhnlich viele Vasallen in Mathildes Umgebung.<sup id="cite_ref-128" class="reference"><a href="#cite_note-128"><span class="cite-bracket">[</span>128<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im März 1100 nahmen die Markgräfin und Guido an einer Äbteversammlung des von ihnen beiden geförderten Ordens der <a href="Vallombrosaner" title="Vallombrosaner">Vallombrosaner</a> teil. Am 19. November 1103 schenkten sie dem <a href="Abbazia_di_Vallombrosa" title="Abbazia di Vallombrosa">Kloster Vallombrosa</a> Besitzungen zu beiden Seiten des Flusses Vicano und die Hälfte der Burg Magnale mit dem Hof Pagiano.<sup id="cite_ref-129" class="reference"><a href="#cite_note-129"><span class="cite-bracket">[</span>129<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nachdem Mathilde ihren Besitz 1102 dem Apostolischen Stuhl vermacht hatte (sogenannte zweite Mathildische Schenkung), zog Guido sich von ihr zurück. Durch die Schenkung verlor er die Hoffnung auf das Erbe. Er urkundete jedoch noch dreimal gemeinsam mit Mathilde für die Abtei Polirone.<sup id="cite_ref-130" class="reference"><a href="#cite_note-130"><span class="cite-bracket">[</span>130<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aus dieser Quellenlage schließt beispielsweise <a href="Elke_Goez" title="Elke Goez">Elke Goez</a> auf eine Adoption Guidos durch Mathilde. Ihr zufolge muss sich die Markgräfin zuvor mit ihren Getreuen beraten und den Konsens für diese weitreichende politische Entscheidung hergestellt haben. Letztlich seien pragmatische Gründe dafür ausschlaggebend gewesen: Mathilde habe einen politischen und wirtschaftlichen Verwalter für die Toskana benötigt.<sup id="cite_ref-131" class="reference"><a href="#cite_note-131"><span class="cite-bracket">[</span>131<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Besitzungen der Guidi im Norden und Osten von Florenz seien darüber hinaus eine sinnvolle Ergänzung zum canusinischen Besitz gewesen.<sup id="cite_ref-132" class="reference"><a href="#cite_note-132"><span class="cite-bracket">[</span>132<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Guido Guerra versprach sich von der Adoption durch Mathilde nicht nur das Erbe, sondern auch eine Rangerhöhung. Außerdem erhoffte er sich Unterstützung in den Auseinandersetzungen der Guidi mit den Cadolingern um die Vorherrschaft in der Toskana. Die Cadolinger waren nach einem ihrer Ahnen, dem 952 bis 986 bezeugten Grafen Cadolo‚ benannt; sie starben 1113 aus.
</p><p><a href="Paolo_Golinelli" title="Paolo Golinelli">Paolo Golinelli</a> zweifelt an dieser Rekonstruktion der Ereignisse. Er meint, Gudio Guerra habe zwar eine wichtige Stellung unter den Vasallen der Markgräfin innegehabt, sei aber nicht von ihr adoptiert worden.<sup id="cite_ref-133" class="reference"><a href="#cite_note-133"><span class="cite-bracket">[</span>133<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dafür spreche auch, dass er nach dem Jahr 1108 nur noch ein einziges Mal als Zeuge in einer ihrer Urkunden auftrat, und zwar in einem Dokument vom 6. Mai 1115, das Mathilde auf dem Krankenbett in <a href="Reggiolo" title="Reggiolo">Bondeno di Roncore</a> zugunsten des <a href="San_Benedetto_in_Polirone" title="San Benedetto in Polirone">Klosters Polirone</a> ausstellte.<sup id="cite_ref-134" class="reference"><a href="#cite_note-134"><span class="cite-bracket">[</span>134<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mathildische_Schenkungen">Mathildische Schenkungen</h3></div>
<p>Am 17. November 1102 schenkte Mathilde in Anwesenheit des Kardinallegaten Bernhard von San Crisogono auf der Burg Canossa ihren Besitz dem Apostolischen Stuhl.<sup id="cite_ref-135" class="reference"><a href="#cite_note-135"><span class="cite-bracket">[</span>135<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei handelt es sich um eine Erneuerung der Schenkung, da die erste Urkunde angeblich verloren gegangen war. Mathilde hatte zunächst in der Heiligkreuzkapelle des Laterans vor Papst Gregor ihre gesamten Eigengüter dem Apostolischen Stuhl übertragen. Diese erste Schenkung wird von der Forschung überwiegend in die Jahre zwischen 1077 und 1080 datiert.<sup id="cite_ref-136" class="reference"><a href="#cite_note-136"><span class="cite-bracket">[</span>136<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Paolo Golinelli sprach sich für die Zeit zwischen 1077 und 1081 aus.<sup id="cite_ref-137" class="reference"><a href="#cite_note-137"><span class="cite-bracket">[</span>137<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Werner_Goez" title="Werner Goez">Werner Goez</a> hat das Zustandekommen der ersten Schenkung noch in die Jahre 1074 und 1075 gelegt, in denen eine Anwesenheit Mathildes in Rom nachweisbar ist.<sup id="cite_ref-138" class="reference"><a href="#cite_note-138"><span class="cite-bracket">[</span>138<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der zweiten Schenkung waren trotz der Bedeutung des Vorganges nur sehr wenige Zeugen zugegen. Mit Atto von Montebaranzone und Bonusvicinus von Canossa wurde die Urkunde von zwei Personen ohne erkennbaren Rang bezeugt, die in keiner anderen Urkunde genannt werden.<sup id="cite_ref-139" class="reference"><a href="#cite_note-139"><span class="cite-bracket">[</span>139<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Mathildische Schenkung erregte im 12. Jahrhundert großes Aufsehen und hat auch in der Forschung viel Beachtung gefunden. Die gesamte Überlieferung der Urkunde stammt aus der Kurie. Nach Paolo Golinelli handelt es sich bei der Übertragung von 1102 um eine Fälschung aus den dreißiger Jahren des 12. Jahrhunderts; in Wirklichkeit habe Mathilde Heinrich V. 1110/11 zu ihrem einzigen Erben gemacht.<sup id="cite_ref-140" class="reference"><a href="#cite_note-140"><span class="cite-bracket">[</span>140<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="Johannes_Laudage" title="Johannes Laudage">Johannes Laudage</a> hält nach seiner Untersuchung der Quellen die Mathildische Schenkung für eine Fälschung.<sup id="cite_ref-141" class="reference"><a href="#cite_note-141"><span class="cite-bracket">[</span>141<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Elke und Werner Goez hingegen haben in ihrer Urkundenedition die zweite Schenkungsurkunde vom November 1102 als authentisch angesehen.<sup id="cite_ref-142" class="reference"><a href="#cite_note-142"><span class="cite-bracket">[</span>142<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Bernd_Schneidm%C3%BCller" title="Bernd Schneidmüller">Bernd Schneidmüller</a> und Elke Goez meinen, die Ausstellung einer Urkunde über die erneute Übertragung der mathildischen Güter sei aus kurialer Furcht vor den Welfen erfolgt. Im November 1101 war Welf IV. gestorben. Sein ältester Sohn und Nachfolger Welf V. hatte durch die Hochzeit mit Mathilde emilianische und toskanische Herrschaftsrechte inne. Deshalb wurde auf eine frühere Vergabe des Erbes vor Mathildes zweiter Ehe verwiesen. Angesichts des beträchtlichen Einflusses des Ehegatten hätte sonst seine Zustimmung eingeholt werden müssen.<sup id="cite_ref-143" class="reference"><a href="#cite_note-143"><span class="cite-bracket">[</span>143<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dass Mathilde auch nach 1102 häufig über ihr Eigengut verfügte, ohne erkennbar auf Rechte Roms Rücksicht zu nehmen, erklärt Werner Goez mit unterschiedlichen Vorstellungen über die rechtliche Tragweite des Vorganges. Goez hat beobachtet, dass die Schenkung nur in mathildischen Urkunden erwähnt wird, die unter dem Einfluss päpstlicher Legaten entstanden. Mathilde habe einen vollständigen Verzicht auf alle sonstigen Liegenschaften und nutzbaren Rechte gar nicht gewollt und vielleicht nicht bemerkt, wie weit die Konsequenzen aus der Formulierung der zweiten mathildischen Schenkung reichten.<sup id="cite_ref-144" class="reference"><a href="#cite_note-144"><span class="cite-bracket">[</span>144<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Letzter_Lebensabschnitt_und_Tod">Letzter Lebensabschnitt und Tod</h3></div>



<p>In ihrem letzten Lebensabschnitt verfolgte Mathilde den Plan, die Abtei Polirone zu stärken. Die Kirche von Gonzaga befreite sie 1101 von den <i>malos sacerdotes fornicarios et adulteros</i> („üblen, unkeuschen und ehebrecherischen Priestern“) und übergab sie den Mönchen von Polirone. Den Klerikern von Gonzaga wurde vorgeworfen, der <a href="Z%C3%B6libat" title="Zölibat">Zölibatspflicht</a> widersetzt zu haben. Eines der Hauptübel gegen das die Kirchenreformer vorgingen.<sup id="cite_ref-145" class="reference"><a href="#cite_note-145"><span class="cite-bracket">[</span>145<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im selben Jahr übertrug sie der Abtei von Polirone ein Armenhaus, das sie in Mantua errichtet hatte; sie entzog es damit den der <a href="Simonie" title="Simonie">Simonie</a> beschuldigten Mönchen des Klosters von Sant’Andrea in Mantua.<sup id="cite_ref-146" class="reference"><a href="#cite_note-146"><span class="cite-bracket">[</span>146<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt zwölf Schenkungen erhielt die Abtei Polirone in den letzten fünf Lebensjahren Mathildes. So übertrug sie diesem Kloster ihren Besitz in Villola (16 Kilometer südöstlich von Mantua) und die Insula Sancti Benedicti (Insel im Po, heute auf dem Südufer im Bereich von San Benedetto Po). Die Abtei stieg damit zum Hauskloster der Canusiner auf. Das Kloster wählte sie auch für sich als Begräbnisstätte.<sup id="cite_ref-147" class="reference"><a href="#cite_note-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Mönche nutzten die großzügigen Schenkungen Mathildes für den Neubau der gesamten Abtei und der Hauptkirche. Die Sicherung ihrer Memoria wollte Mathilde nicht nur durch Schenkungen, sondern auch durch schriftliche Erinnerungen erreichen. Polirone wurde mit einer sehr kostbaren Evangelienhandschrift ausgestattet. Das heute in New York aufbewahrte Buch enthält einen <i>liber vitae</i>, ein <a href="Jahrzeitbuch" title="Jahrzeitbuch">Memorialbuch</a>, in dem alle wichtigen Stifter und Wohltäter des Klosters aufgelistet werden. Dieses Dokument befasst sich auch mit dem Totengedenken Mathildes. Die Evangelienhandschrift wurde von Mathilde in Auftrag gegeben; ob der <a href="Kodex" title="Kodex">Codex</a> in Polirone entstand oder als Geschenk Mathildes dorthin gelangte, ist nicht eindeutig geklärt. Es ist das einzig größere erhaltene Memorialzeugnis aus einem Cluniazenserkloster in Oberitalien.<sup id="cite_ref-148" class="reference"><a href="#cite_note-148"><span class="cite-bracket">[</span>148<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Paolo Golinelli hob hervor, dass Polirone durch Mathildes Gunsterweise auch zu einem Stützpunkt wurde, an dem sich Reformkräfte sammelten.<sup id="cite_ref-149" class="reference"><a href="#cite_note-149"><span class="cite-bracket">[</span>149<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Heinrich V. stand seit 1109 in Gesandtschaftskontakt mit Mathilde. Der Salier betonte seine Blutsverwandtschaft mit ihr und pflegte die Verbindung demonstrativ. Bei seiner Kaiserkrönung im Jahr 1111 brachen erneut Streitigkeiten über die Investiturfrage aus. Dabei nahm Heinrich Papst <a href="Paschalis_II." title="Paschalis II.">Paschalis II.</a> und einen Teil der Kardinäle in der Peterskirche gefangen und erzwang die Krönung. Als Mathilde dies erfuhr, bat sie um die Freilassung der beiden ihr eng vertrauten Kardinäle Bernhard von Parma und Bonussenior von Reggio. Heinrich entsprach ihrer Bitte und ließ beide Kardinäle frei. Mathilde unternahm jedoch nichts weiter für eine Freilassung des Papstes und der übrigen Kardinäle. Auf dem Rückweg vom Romzug besuchte Heinrich V. die Markgräfin vom 6. bis 8. Mai 1111 auf der Burg Bianello.<sup id="cite_ref-150" class="reference"><a href="#cite_note-150"><span class="cite-bracket">[</span>150<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathilde erreichte die Lösung von der Reichsacht. Gemäß dem singulären Zeugnis Donizos übertrug ihr Heinrich die Herrschaft über <a href="Ligurien" title="Ligurien">Ligurien</a> als Vizekönigtum.<sup id="cite_ref-151" class="reference"><a href="#cite_note-151"><span class="cite-bracket">[</span>151<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei dieser Begegnung schloss er mit ihr auch ein festes Abkommen <i>(firmum foedus)</i>, das nur Donizo erwähnt und dessen Einzelheiten nicht näher bekannt sind.<sup id="cite_ref-152" class="reference"><a href="#cite_note-152"><span class="cite-bracket">[</span>152<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Übereinkunft wurde in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft seit <a href="Wilhelm_von_Giesebrecht" title="Wilhelm von Giesebrecht">Wilhelm von Giesebrecht</a> unstrittig als Erbeinsetzung interpretiert, während italienische Historiker wiederholt eine erbrechtliche Bedeutung in Frage stellten.<sup id="cite_ref-153" class="reference"><a href="#cite_note-153"><span class="cite-bracket">[</span>153<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu der Annahme einer Erbeinsetzung haben sich Luigi Simeoni und <a href="Werner_Goez" title="Werner Goez">Werner Goez</a> kritisch geäußert.<sup id="cite_ref-154" class="reference"><a href="#cite_note-154"><span class="cite-bracket">[</span>154<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Elke Goez geht von einem Stillhalteabkommen aus. Die gesundheitlich geschwächte Mathilde habe wohl mit Blick auf ein gutes Einvernehmen mit dem Kaiser auf ihre weitere Unterstützung für Papst Paschalis II. verzichtet.<sup id="cite_ref-155" class="reference"><a href="#cite_note-155"><span class="cite-bracket">[</span>155<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Paolo Golinelli meint, Mathilde habe Heinrich als Erben ihrer Güter anerkannt. Nach seiner Deutung wurde der Bann gegen Mathilde aufgehoben und die Markgräfin in die norditalienischen Teile des vormals so großen Herrschaftsbereiches der Canossa mit Ausnahme der Toskana wiedereingesetzt. Donizo habe diesen Vorgang mit dem Titel einer Vizekönigin phantasievoll ausgeschmückt.<sup id="cite_ref-156" class="reference"><a href="#cite_note-156"><span class="cite-bracket">[</span>156<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einige Forscher sehen in der Übereinkunft mit Heinrich V. eine Abwendung von den Idealen der sogenannten gregorianischen Reform, doch Enrico Spagnesi hebt hervor, dass Mathilde dadurch ihre kirchenreformerisch gesinnte Politik keinesfalls aufgegeben habe.<sup id="cite_ref-157" class="reference"><a href="#cite_note-157"><span class="cite-bracket">[</span>157<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kurze Zeit nach dem Treffen mit Heinrich zog sich Mathilde nach Montebaranzone in der Nähe von <a href="Prignano_sulla_Secchia" title="Prignano sulla Secchia">Prignano sulla Secchia</a> zurück. In Mantua löste im Sommer 1114 das Gerücht, sie sei gestorben, Jubel aus.<sup id="cite_ref-158" class="reference"><a href="#cite_note-158"><span class="cite-bracket">[</span>158<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Mantuaner strebten nach Autonomie und forderten Einlass in die fünf Kilometer westlich von Mantua gelegene markgräfliche Burg Rivalta. Als die Bürger erfuhren, dass Mathilde noch lebte, brannten sie die Burg nieder.<sup id="cite_ref-159" class="reference"><a href="#cite_note-159"><span class="cite-bracket">[</span>159<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Burg Rivalta versinnbildlichte die verhasste Macht der Markgräfin. Donizo wiederum instrumentalisierte diesen Vorfall, um zu verdeutlichen, welch chaotische Zustände bereits das schiere Gerücht über Mathildes Tod auszulösen vermochte. Für ihn garantierte die Markgräfin Frieden und Sicherheit.<sup id="cite_ref-160" class="reference"><a href="#cite_note-160"><span class="cite-bracket">[</span>160<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mathilde konnte aber Mantua zurückerobern. Im April 1115 schenkte die alternde Markgräfin der Kirche San Michele zu Mantua Rechte und Einkünfte des Hofes in Pacengo. Dieses urkundlich fixierte Rechtsgeschäft belegt ihre Absicht, eine bedeutende geistliche Gemeinschaft in Mantua für sich einzunehmen.<sup id="cite_ref-161" class="reference"><a href="#cite_note-161"><span class="cite-bracket">[</span>161<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mathilde besuchte häufig den Ort <a href="Bondeno" title="Bondeno">Bondeno</a> (heute Bondanazzo) inmitten der <a href="Po_(Fluss)" title="Po (Fluss)">Po</a>-Ebene, wo sie eine kleine Burg besaß, die sie zwischen 1106 und 1115 oft aufsuchte. Während eines dortigen Aufenthalts erkrankte sie heftig, so dass sie die Burg schließlich nicht mehr verlassen konnte. In ihren letzten Lebensmonaten waren der kranken Markgräfin keine anstrengenden Reisen mehr möglich. Nach <a href="Vito_Fumagalli" title="Vito Fumagalli">Vito Fumagalli</a> weilte sie nicht nur wegen ihrer Erkrankung in der Umgebung von Polirone. Das Haus Canossa war Anfang des 12. Jahrhunderts aus seiner früheren Machtstellung weitgehend verdrängt worden.<sup id="cite_ref-162" class="reference"><a href="#cite_note-162"><span class="cite-bracket">[</span>162<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In ihren letzten Stunden weilte der Bischof von Reggio, Kardinal Bonussenior, an ihrem Krankenbett und erteilte ihr die <a href="Krankensalbung" title="Krankensalbung">Sterbesakramente</a>. In der Nacht des 24. Juli 1115 verstarb Mathilde mit 69 Jahren an einem plötzlichen Herzstillstand.<sup id="cite_ref-163" class="reference"><a href="#cite_note-163"><span class="cite-bracket">[</span>163<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach ihrem Tod gelang es Heinrich 1116 ohne erkennbaren Widerstand der Kurie, die <a href="Mathildische_G%C3%BCter" title="Mathildische Güter">mathildischen Güter</a> in Besitz zu nehmen. Die einstigen Getreuen Mathildes akzeptierten Heinrich widerstandslos als ihren neuen Herrn. So fanden sich vormals mächtige Vasallen der Markgräfin wie Arduin de Palude, Sasso von Bibianello, Graf Albert von Sabbioneta, Ariald von Melegnano, Opizo von Gonzaga und viele andere bei Heinrich ein.<sup id="cite_ref-164" class="reference"><a href="#cite_note-164"><span class="cite-bracket">[</span>164<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hoch-_und_Spätmittelalter"><span id="Hoch-_und_Sp.C3.A4tmittelalter"></span>Hoch- und Spätmittelalter</h3></div>
<p>Donizo verfasste zwischen 1111 und 1115 in lateinischen <a href="Hexameter" title="Hexameter">Hexametern</a> die Chronik <i>De principibus Canusinis</i>, eine Geschichte der Canusiner, vor allem Mathildes. Seit der Erstedition durch Sebastian Tengnagel wird sie <i>Vita Mathildis</i> genannt. Sie ist die Hauptquelle zur Markgräfin.<sup id="cite_ref-165" class="reference"><a href="#cite_note-165"><span class="cite-bracket">[</span>165<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <i>Vita Mathildis</i> besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil widmet sich den frühen Canusinern, der zweite befasst sich ausschließlich mit Mathilde. Donizo war Mönch im Kloster Sant’Apollonio. Mit der <i>Vita Mathildis</i> wollte er der Fürstin ewiges Andenken sichern. Donizo hat seine Vita höchstwahrscheinlich inhaltlich samt der Buchmalerei bis ins kleinste Detail mit Mathilde abgestimmt.<sup id="cite_ref-166" class="reference"><a href="#cite_note-166"><span class="cite-bracket">[</span>166<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kurz vor Übergabe des Werkes starb Mathilde jedoch. Text und Bilder zur Familiengeschichte der Canusiner dienten der Verherrlichung Mathildes, waren für die öffentliche Inszenierung der Familie bedeutsam und sollten die ewige <a href="Memorialwesen" title="Memorialwesen">Memoria</a> gewährleisten. Positive Ereignisse wurden hervorgehoben, negative übergangen. Die <i>Vita Mathildis</i> steht am Anfang eines neuen literarischen Genres. Mit der frühen Welfenüberlieferung begründet sie die mittelalterliche Familiengeschichtsschreibung. Die von welfischen und canusischen Frauen geförderten Haus- und Reformklöster unternahmen den Versuch, Erinnerungen der Verwandtengemeinschaft zu ordnen und dadurch „in der Erinnerung der eigenen Vergangenheit zugleich Gegenwartsbewußtsein und Gegenwartsorientierung zum Ausdruck“ zu bringen.<sup id="cite_ref-167" class="reference"><a href="#cite_note-167"><span class="cite-bracket">[</span>167<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eugenio Riversi hält die Erinnerung an die Epoche der Familie, vor allem das Gedenken an die Jahrestage der Toten, für eines der charakteristischen Elemente bei Donizo.<sup id="cite_ref-168" class="reference"><a href="#cite_note-168"><span class="cite-bracket">[</span>168<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bonizo von Sutri schenkte Mathilde seinen <i>Liber ad amicum</i>. Darin verglich er sie zu ihrer Verherrlichung mit biblischen Frauengestalten. Nach einem Attentat auf ihn im Jahr 1090 änderte sich jedoch seine Einstellung, da er sich von der Markgräfin nicht ausreichend unterstützt fühlte. In seinem <i>Liber de vita christiana</i> vertrat er die Ansicht, dass Herrschaft von Frauen schädlich sei. Als Beispiele nannte er <a href="Kleopatra_VII." title="Kleopatra VII.">Kleopatra VII.</a> und die <a href="Merowinger" title="Merowinger">merowingische</a> Königin <a href="Fredegunde" title="Fredegunde">Fredegunde</a>.<sup id="cite_ref-169" class="reference"><a href="#cite_note-169"><span class="cite-bracket">[</span>169<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch Rangerius von Lucca distanzierte sich von Mathilde, als sie sich 1111 nicht gegen Heinrich V. positionierte. Aus Verbitterung widmete er seinen <i>Liber de anulo et baculo</i> nicht mehr Mathilde, sondern Johannes von Gaeta, dem späteren Papst <a href="Gelasius_II." title="Gelasius II.">Gelasius II.</a>
</p><p>Heftige Kritik an Mathilde hängt mit dem Investiturstreit zusammen und bezieht sich auf konkrete Ereignisse. So gibt ihr die <i><a href="Vita_Heinrici_IV._imperatoris" title="Vita Heinrici IV. imperatoris">Vita Heinrici IV. imperatoris</a></i> die Schuld am Abfall <a href="Konrad_(III.)_(HRR)" title="Konrad (III.) (HRR)">Konrads</a> von Heinrich IV.<sup id="cite_ref-170" class="reference"><a href="#cite_note-170"><span class="cite-bracket">[</span>170<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Polemisch äußerte sich im 11. Jahrhundert der Mailänder Chronist Landulfus Senior. Er beschuldigte Mathilde, die Ermordung ihres ersten Ehemannes befohlen zu haben. Auch soll sie Papst Gregor zur Exkommunikation des Königs angestiftet haben. Die Polemik Landulfs richtete sich gegen Mathildes Parteinahme in den Kämpfen der <a href="Pataria" title="Pataria">Pataria</a> um den erzbischöflichen Stuhl in Mailand.
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<p>Mathildes Grab wurde wohl schon vor der Mitte des 12. Jahrhunderts zu einem Mausoleum ausgebaut. Für Paolo Golinelli ist diese frühe Ausgestaltung des Grabes der Beginn des Mathilde-Mythos.<sup id="cite_ref-171" class="reference"><a href="#cite_note-171"><span class="cite-bracket">[</span>171<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Verlauf des 12. Jahrhunderts traten zwei gegensätzliche Entwicklungen ein: Mathildes Person wurde mystifiziert, zugleich ging die historische Erinnerung an das Canossa-Ereignis zurück.<sup id="cite_ref-172" class="reference"><a href="#cite_note-172"><span class="cite-bracket">[</span>172<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im 13. Jahrhundert wurden Mathildes Schuldgefühle wegen der Ermordung ihres ersten Mannes ein beliebtes Thema. Die <i><a href="Halberst%C3%A4dter_Bischofschroniken" title="Halberstädter Bischofschroniken">Gesta episcoporum Halberstadensium</a></i> griffen es auf: Mathilde habe Papst Gregor den Mord an ihrem Mann gestanden, worauf er ihr die Strafe erlassen habe. Durch diesen Akt der Milde habe sich Mathilde verpflichtet gefühlt, ihren Besitz dem Heiligen Stuhl zu schenken. Im 14. Jahrhundert herrschte Unklarheit über die historischen Fakten zu Mathilde. Lediglich der Name der Markgräfin, ihr Ruf als tugendhafte Frau, ihre vielen Schenkungen an Kirchen und Spitäler und die Übertragung ihrer Güter an den Heiligen Stuhl waren präsent.<sup id="cite_ref-173" class="reference"><a href="#cite_note-173"><span class="cite-bracket">[</span>173<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Wissen um die Konflikte zwischen Heinrich und Gregor geriet in Vergessenheit.<sup id="cite_ref-174" class="reference"><a href="#cite_note-174"><span class="cite-bracket">[</span>174<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wegen ihrer Verbindung zu den <a href="Guidi_(Adelsgeschlecht)" title="Guidi (Adelsgeschlecht)">Guidi</a> schenkten ihr florentinische Chroniken wenig Beachtung, denn die Guidi waren Todfeinde der Florentiner.<sup id="cite_ref-175" class="reference"><a href="#cite_note-175"><span class="cite-bracket">[</span>175<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die von <a href="Giovanni_Villani" title="Giovanni Villani">Giovanni Villani</a> 1306 begonnene <i>Nuova Chronica</i> war Mathilde eine sittsame und fromme Person. Sie sei aus der heimlichen Ehe einer byzantinischen Kaisertochter mit einem italienischen Ritter hervorgegangen. Mit Welf V. habe sie die Ehe nicht vollzogen. Stattdessen habe sie beschlossen, ihr Leben keusch und mit frommen Werken zu verbringen.<sup id="cite_ref-176" class="reference"><a href="#cite_note-176"><span class="cite-bracket">[</span>176<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frühe_Neuzeit"><span id="Fr.C3.BChe_Neuzeit"></span>Frühe Neuzeit</h3></div>


<p>Im 15. Jahrhundert verschwand Mathildes Hochzeit mit Welf V. aus der chronikalischen und narrativen Literatur. Zahlreiche Familien in Italien versuchten vielmehr Mathilde als ihre Ahnherrin zu beanspruchen und ihre Macht von ihr herzuleiten. Giovanni Battista Panetti wollte in seiner <i>Historia comitissae Mathildis</i> ihre Zugehörigkeit zur Familie der <a href="Este_(Adelsgeschlecht)" title="Este (Adelsgeschlecht)">Este</a> beweisen.<sup id="cite_ref-177" class="reference"><a href="#cite_note-177"><span class="cite-bracket">[</span>177<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er behauptete, sie sei mit <a href="Alberto_Azzo_II._d%E2%80%99Este" title="Alberto Azzo II. d’Este">Azzo II.</a>, dem Großvater von Welf V., verheiratet gewesen. Auch <a href="Ludovico_Ariosto" title="Ludovico Ariosto">Ariost</a> erwähnte in seinem Epos <i><a href="Der_rasende_Roland" title="Der rasende Roland">Orlando furioso</a></i> die angebliche Verwandtschaft Mathildes mit den Este. <a href="Giambattista_Giraldi" title="Giambattista Giraldi">Giovanni Battista Giraldi</a> ging ebenfalls von einer Ehe zwischen Mathilde und Azzo II. aus und berief sich dabei auf Ariost. Viele weitere Generationen folgten dieser Überlieferung. Erst der estensische Archivar <a href="Lodovico_Antonio_Muratori" title="Lodovico Antonio Muratori">Ludovico Antonio Muratori</a> konnte sich im 18. Jahrhundert vom Familienkonstrukt der Este lösen. Er zeichnete dennoch kein realistischeres Bild der Markgräfin. Für ihn war sie eine <a href="Amazonen" title="Amazonen">Amazonenkönigin</a>.<sup id="cite_ref-178" class="reference"><a href="#cite_note-178"><span class="cite-bracket">[</span>178<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Mantua wurde Mathilde hingegen von den <a href="Gonzaga" title="Gonzaga">Gonzaga</a> vereinnahmt. Den Anspruch der <a href="Malaspina" title="Malaspina">Malaspina</a> untermauerte Giulio Dal Pozzo mit seinem 1678 verfassten Werk <i>Meraviglie Heroiche del Sesso Donnesco Memorabili nella Duchessa Matilda Marchesana Malaspina, Contessa di Canossa</i>.<sup id="cite_ref-179" class="reference"><a href="#cite_note-179"><span class="cite-bracket">[</span>179<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<p>Einen wesentlichen Beitrag zu dem Mythos leistete <a href="Dante_Alighieri" title="Dante Alighieri">Dantes</a> <i><a href="G%C3%B6ttliche_Kom%C3%B6die" title="Göttliche Komödie">Göttliche Komödie</a></i>. Ob Dante sich bei der Figur Matelda auf Mathilde von Canossa, <a href="Mechthild_von_Magdeburg" title="Mechthild von Magdeburg">Mechthild von Magdeburg</a> oder <a href="Mechthild_von_Hackeborn" title="Mechthild von Hackeborn">Mechthild von Hackeborn</a> bezieht, ist allerdings strittig.<sup id="cite_ref-180" class="reference"><a href="#cite_note-180"><span class="cite-bracket">[</span>180<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im 15. Jahrhundert wurde Mathilde von Giovanni Sabadino degli Arienti und Jacopo Filippo Foresti zur Kriegerin für Gott und Kirche stilisiert.
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<p>Den Höhepunkt der positiven Beurteilung erreichte Mathilde in der Zeit der <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a> und im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a>. Sie stieg zur tugendhaften Heldin und zum Vorbild für ganz Italien auf. Papst <a href="Urban_VIII." title="Urban VIII.">Urban VIII.</a> ließ 1630 ihren Leichnam nach Rom transferieren und sie als erste Frau in <a href="Petersdom" title="Petersdom">Sankt Peter</a> bestatten. Mathilde sollte für jeden sichtbar als Sinnbild des Triumphes der Kirche über alle Widersacher dienen. <a href="Gian_Lorenzo_Bernini" title="Gian Lorenzo Bernini">Gian Lorenzo Bernini</a> entwarf das Grabmonument, die Statue schuf der Bildhauer <a href="Andrea_Bolgi" title="Andrea Bolgi">Andrea Bolgi</a>. In der Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten wurden im 16. Jahrhundert zwei gegensätzliche Urteile rezipiert. Aus katholischer Sicht wurde Mathilde für die Unterstützung des Papstes verherrlicht. Für die Protestanten war sie für die Demütigung Heinrichs IV. in Canossa verantwortlich und wurde, wie etwa in der Biographie über Heinrich IV. von <a href="Johannes_Stumpf" title="Johannes Stumpf">Johannes Stumpf</a>, als „Papsthure“ verunglimpft.<sup id="cite_ref-181" class="reference"><a href="#cite_note-181"><span class="cite-bracket">[</span>181<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Geschichtsschreibung des 18. Jahrhunderts (<a href="Lodovico_Antonio_Muratori" title="Lodovico Antonio Muratori">Lodovico Antonio Muratori</a>, <a href="Girolamo_Tiraboschi" title="Girolamo Tiraboschi">Girolamo Tiraboschi</a>) war Mathilde das Symbol des neuen italienischen Adels, der sich eine gesamtitalienische Identität habe schaffen wollen. Zeitgenössische Darstellungen (Saverio dalla Rosa) präsentierten sie als Beschützerin des Papstes.
</p><p>Neben der gehobenen Literatur trugen vor allem zahlreiche regionale Legenden und Wundergeschichten zu Mathildes nachträglicher Stilisierung bei. Schon relativ früh wurde sie von der Wohltäterin zahlreicher Kirchen und Klöster zur alleinigen Kloster- und Kirchenstifterin der gesamten Apenninlandschaft verklärt. Rund einhundert Kirchen werden Mathilde zugeschrieben. Der Mythos der hundert Kirchen entwickelte sich seit dem 12. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-182" class="reference"><a href="#cite_note-182"><span class="cite-bracket">[</span>182<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Mathilde werden zahlreiche Wunder in Verbindung gebracht. Sie soll den Papst gebeten haben, den Brunnen von Branciana zu segnen. Laut einer Legende können Frauen nach einem einzigen Trunk aus dem Brunnen schwanger werden. Nach einer anderen Legende soll sich Mathilde bevorzugt beim Kastell Savignano aufgehalten haben. Dort soll man die Fürstin in Vollmondnächten auf einem weißen Pferd am Himmel galoppieren sehen. Nach einer Legende aus Montebaranzone verschaffte sie einer armen Witwe und deren zwölfjährigem Sohn Gerechtigkeit. Zahlreiche Legenden ranken sich um Mathildes Ehen. Sie soll bis zu sieben Ehemänner gehabt haben und als junges Mädchen unglücklich in Heinrich IV. verliebt gewesen sein.<sup id="cite_ref-183" class="reference"><a href="#cite_note-183"><span class="cite-bracket">[</span>183<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Moderne">Moderne</h3></div>
<p>Im Zuge der besonderen Wertschätzung für das Mittelalter im 19. Jahrhundert wurde der Mythos erneuert. Die Überreste der Burg Canossa wurden wiederentdeckt, und Mathildes Aufenthaltsorte avancierten zu beliebten Reisezielen. Außerdem geriet Dante mit seiner Lobpreisung der Matelda wieder in den Blickpunkt des Interesses. Einer der ersten deutschen Canossapilger war <a href="August_von_Platen-Hallerm%C3%BCnde" title="August von Platen-Hallermünde">August von Platen</a>. <a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heine</a> veröffentlichte 1839 das Gedicht <i>Auf dem Schloßhof zu Canossa steht der deutsche Kaiser Heinrich</i>,<sup id="cite_ref-184" class="reference"><a href="#cite_note-184"><span class="cite-bracket">[</span>184<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in dem es heißt: „Droben aus dem Fenster lugen / Zwo Gestalten, und der Mondschein / Überflimmert Gregors Kahlkopf / Und die Brüste der Mathildis.“<sup id="cite_ref-185" class="reference"><a href="#cite_note-185"><span class="cite-bracket">[</span>185<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Epoche des <a href="Risorgimento" title="Risorgimento">Risorgimento</a> stand in Italien das Ringen um eine nationale Einigung im Vordergrund. Mathilde wurde für das tagespolitische Geschehen instrumentalisiert. <a href="Silvio_Pellico" title="Silvio Pellico">Silvio Pellico</a> trat für die politische Einheit Italiens ein. Er entwarf ein Theaterstück mit dem Titel <i>Mathilde</i>. Antonio Bresciani Borsa verfasste einen historischen Roman <i>La contessa Matilde di Canossa e Isabella di Groniga</i> (1857–58). Das Werk war in seiner Zeit sehr erfolgreich und erlebte weitere italienische Ausgaben in den Jahren 1859, 1860, 1864, 1876, 1882 und 1891. Es erschienen auch französische (1859 und 1862), deutsche (1860) und englische (1875) Übersetzungen.<sup id="cite_ref-186" class="reference"><a href="#cite_note-186"><span class="cite-bracket">[</span>186<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Mythos Mathilde lebt in Italien bis in die Gegenwart fort. Die Matildines waren ein 1918 in Reggio Emilia gegründeter katholischer Frauenverein, ähnlich wie die <a href="Azione_Cattolica" title="Azione Cattolica">Azione Cattolica</a>. Die Organisation wollte junge Menschen aus der Provinz zusammenbringen, die mit der kirchlichen Hierarchie für die Verbreitung des christlichen Glaubens zusammenarbeiten wollten. Die Matildines verehrten Mathilde als eine fromme, starke und beständige Tochter von St. Peter.<sup id="cite_ref-187" class="reference"><a href="#cite_note-187"><span class="cite-bracket">[</span>187<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Italien zu Mathilde und Canossa zahlreiche Biographien und Romane verfasst. <a href="Maria_Bellonci" title="Maria Bellonci">Maria Bellonci</a> veröffentlichte die Erzählung <i>Trafitto a Canossa</i> („Gepeinigt in Canossa“), <a href="Laura_Mancinelli" title="Laura Mancinelli">Laura Mancinelli</a> den Roman <i>Il pincipe scalzo</i>. Lokalhistorische Veröffentlichungen würdigen sie als Gründerin von Kirchen und Burgen in den Regionen von <a href="Reggio_nell%E2%80%99Emilia" title="Reggio nell’Emilia">Reggio Emilia</a>, <a href="Mantua" title="Mantua">Mantua</a>, <a href="Modena" title="Modena">Modena</a>, <a href="Parma" title="Parma">Parma</a>, <a href="Lucca" title="Lucca">Lucca</a> und im <a href="Casentino" title="Casentino">Casentino</a>.
</p>

<p>Eine Vielzahl von Gemeinden am nördlichen und südlichen Apennin führt ihren Ursprung und ihre Glanzzeit auf die Epoche Mathildes zurück. Unter dem Motto „Mathilde und ihre Zeit“ organisieren zahlreiche Bürgerinitiativen in Italien Umzüge.<sup id="cite_ref-188" class="reference"><a href="#cite_note-188"><span class="cite-bracket">[</span>188<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Emilianische Kreise beantragten 1988 erfolglos die <a href="Seligsprechung" title="Seligsprechung">Seligsprechung</a> Mathildes.<sup id="cite_ref-189" class="reference"><a href="#cite_note-189"><span class="cite-bracket">[</span>189<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Ort <a href="Quattro_Castella" title="Quattro Castella">Quattro Castella</a> ließ aus Verehrung Mathildes seinen Namen in Canossa umändern.<sup id="cite_ref-190" class="reference"><a href="#cite_note-190"><span class="cite-bracket">[</span>190<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An das Treffen Mathildes mit Heinrich V. erinnert seit 1955 das auf der Burg Bianello stattfindende Mathilden-Fest. Veranstalter ist die Gemeinde Quattro Castella, in deren Besitz die Burg sich seit 2000 befindet.<sup id="cite_ref-191" class="reference"><a href="#cite_note-191"><span class="cite-bracket">[</span>191<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ruinen auf den Hügeln von Quattro Castella wurden zum Gegenstand einer Petition für das <a href="UNESCO-Welterbe" title="UNESCO-Welterbe">UNESCO-Welterbe</a>.<sup id="cite_ref-192" class="reference"><a href="#cite_note-192"><span class="cite-bracket">[</span>192<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Quattro Castella findet jedes Jahr am letzten Maisonntag ein Fest zu Ehren Mathildes statt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Forschungsgeschichte">Forschungsgeschichte</h3></div>
<p>In der italienischen Geschichtswissenschaft findet Mathilde große Beachtung. In den Jahren 1963, 1970 und 1977 wurden Mathilden-Kongresse abgehalten. Anlässlich der 900. Wiederkehr der Ereignisse von Canossa wurde in Italien 1977 das Istituto Superiore di Studi Matildici gegründet und im Mai 1979 feierlich eröffnet. Das Institut widmet sich der Erforschung aller Canusiner und gibt mit den <i>Annali Canossani</i> eine Zeitschrift heraus.
</p><p>In Italien gehörte im 20. Jahrhundert <a href="Ovidio_Capitani" title="Ovidio Capitani">Ovidio Capitani</a> zu den besten Kennern canusinischer Geschichte. Nach seinem Urteil aus dem Jahr 1978 war Mathildes Politik „tutto legato al passato“, vollständig an die Vergangenheit gebunden, also überholt und unflexibel gegenüber einer sich wandelnden Zeit.<sup id="cite_ref-193" class="reference"><a href="#cite_note-193"><span class="cite-bracket">[</span>193<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den Markgrafen von Canossa legte <a href="Vito_Fumagalli" title="Vito Fumagalli">Vito Fumagalli</a> mehrere landesgeschichtliche Studien vor. Fumagalli sah die Ursachen für die Macht der Canossa in reichen und zentralisierten <a href="Allod" title="Allod">Allodialgütern</a>, in einem strategischen Netz von Befestigungsanlagen und in der Unterstützung der salischen Herrscher.<sup id="cite_ref-194" class="reference"><a href="#cite_note-194"><span class="cite-bracket">[</span>194<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1998, ein Jahr nach seinem Tod, erschien Fumagallis Biographie der Mathilde.
</p><p>Von den italienischen <a href="Medi%C3%A4vistik" title="Mediävistik">Mediävisten</a> hat sich Paolo Golinelli in den letzten drei Jahrzehnten am intensivsten mit Mathilde beschäftigt.<sup id="cite_ref-195" class="reference"><a href="#cite_note-195"><span class="cite-bracket">[</span>195<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er publizierte 1991 eine Biographie zu Mathilde,<sup id="cite_ref-196" class="reference"><a href="#cite_note-196"><span class="cite-bracket">[</span>196<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die 1998 in deutscher Übersetzung erschien.<sup id="cite_ref-197" class="reference"><a href="#cite_note-197"><span class="cite-bracket">[</span>197<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anlässlich der 900. Wiederkehr von Mathildes Zusammenkunft mit ihren Verbündeten in Carpineti wurde im Oktober 1992 von der Provinz Reggio Emilia ein finanziell unterstützter Kongress abgehalten. Dabei wurden die Herrschaft der Canusiner und die vielfältigen Herrschaftsprobleme im Oberitalien des 10. und 11. Jahrhunderts behandelt. Die Beiträge dieser Tagung wurden von Paolo Golinelli herausgegeben.<sup id="cite_ref-198" class="reference"><a href="#cite_note-198"><span class="cite-bracket">[</span>198<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein internationaler Kongress in der Reggio Emilia im September 1997 widmete sich ihrem Nachleben in kultureller und literarischer Hinsicht. Das Anliegen der Tagung war es herauszufinden, warum Mathilde solch ein Interesse in der Nachwelt auf sich zog.<sup id="cite_ref-199" class="reference"><a href="#cite_note-199"><span class="cite-bracket">[</span>199<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Thematisch wurden bis in die jüngste Vergangenheit Kunstgewerbe, Tourismus und Folklore behandelt. Die meisten Beiträge widmeten sich den <a href="Genealogie" title="Genealogie">genealogischen</a> Anknüpfungsversuchen des oberitalienischen Adels an Mathilde in der Frühen Neuzeit. Golinelli gab den Sammelband 1999 heraus.<sup id="cite_ref-200" class="reference"><a href="#cite_note-200"><span class="cite-bracket">[</span>200<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als wichtiges Ergebnis dieser Tagung schälte sich heraus, dass ihr Güter und Verwandtschaftsbeziehungen zugeschrieben worden sind, die historisch nicht belegt sind.<sup id="cite_ref-201" class="reference"><a href="#cite_note-201"><span class="cite-bracket">[</span>201<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft bildete die Dissertation von <a href="Alfred_Overmann" title="Alfred Overmann">Alfred Overmann</a> den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit der Geschichte der Markgräfin. Overmann legte 1893 mit seiner Untersuchung zugleich die <a href="Regest" title="Regest">Regesten</a> Mathildes vor.<sup id="cite_ref-202" class="reference"><a href="#cite_note-202"><span class="cite-bracket">[</span>202<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Arbeit wurde 1965 nachgedruckt und erschien 1980 in italienischer Übersetzung. In den letzten Jahrzehnten haben sich vor allem <a href="Werner_Goez" title="Werner Goez">Werner</a> und <a href="Elke_Goez" title="Elke Goez">Elke Goez</a> mit Mathilde befasst. Ab 1986 arbeitete das Ehepaar gemeinsam an der wissenschaftlichen Edition ihrer Urkunden. Dabei wurden mehr als 90 Archive und Bibliotheken in sechs Ländern aufgesucht.<sup id="cite_ref-203" class="reference"><a href="#cite_note-203"><span class="cite-bracket">[</span>203<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Edition wurde 1998 in der Reihe <i>Diplomata</i> der <i><a href="Monumenta_Germaniae_Historica" title="Monumenta Germaniae Historica">Monumenta Germaniae Historica</a></i> veröffentlicht. Elke Goez publizierte neben zahlreichen Einzelstudien zu Mathilde eine Biographie von Mathildes Mutter Beatrix (1995) und trat als Verfasserin einer <i>Geschichte Italiens im Mittelalter</i> (2010) hervor. Im Jahr 2012 legte sie eine Biographie der Mathilde vor.
</p><p>Das 900. Todesjahr Heinrichs IV. im Jahr 2006 rückte Mathilde in den Ausstellungen in Paderborn (2006) und Mantua (2008) in den Blickpunkt.<sup id="cite_ref-204" class="reference"><a href="#cite_note-204"><span class="cite-bracket">[</span>204<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die 900. Wiederkehr ihres Todesjahres 2015 bildete in Italien den Anlass für verschiedene Initiativen. Der 21. Congresso Internazionale di Studi Langobardi fand im Oktober desselben Jahres statt. Daraus gingen zwei Tagungsbände hervor.<sup id="cite_ref-205" class="reference"><a href="#cite_note-205"><span class="cite-bracket">[</span>205<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Williamsburg_(Virginia)" title="Williamsburg (Virginia)">Williamsburg</a> fand von Februar bis April 2015 im Muscarelle Museum of Art eine Ausstellung statt, die erste in den Vereinigten Staaten zu Mathilde.<sup id="cite_ref-206" class="reference"><a href="#cite_note-206"><span class="cite-bracket">[</span>206<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<ul><li>Die wichtigste Informationsquelle ist trotz aller <a href="Panegyrikus" title="Panegyrikus">Panegyrik</a> die <i>Vita Mathildis</i> von Donizo. Es liegen dazu mehrere brauchbare Ausgaben vor.
<ul><li>Donizo von Canossa, Vita Mathildis (De principibus Canusinis), herausgegeben von Ludwig C. Bethmann. In: MGH Scriptores 12, Hannover 1856, S. 351–409 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00001081_00377.html?sortIndex=010:050:0012:010:00:00">Digitalisat</a>).</li>
<li>Vita Mathildis celberrimae Italie carmine scripta a Donizone presbiytero, qui in arce Canusina vixit, ed. Luigi Simeoni (Ludovico Antonio Muratori, RIS n.s. V/II). Bologna 1940 (Faksimile-Ausgabe des Cod. Vat. Lat. 4922 mit Edition durch Paolo Golinelli und Übersetzung ins Deutsche durch Axel Janeck, 2 Bände, Zürich 1984).</li>
<li><i>Donizone, Vita di Matilde di Canossa.</i> Edizione, traduzione e note di <a href="Paolo_Golinelli" title="Paolo Golinelli">Paolo Golinelli</a>, con un saggio di <a href="Vito_Fumagalli" title="Vito Fumagalli">Vito Fumagalli</a>, Biblioteca di Cultura Medievale (= <i>Di fronte e attraverso.</i> Bd. 823). Jaca book, Milano 2008, ISBN 978-88-16-40823-4.</li></ul></li>
<li><a href="Elke_Goez" title="Elke Goez">Elke Goez</a>, <a href="Werner_Goez" title="Werner Goez">Werner Goez</a> (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien</i> (= <i>Monumenta Germaniae historica Laienfürsten- und Dynastenurkunden der Kaiserzeit.</i> Bd. 2). Hahn, Hannover 1998, ISBN 3-7752-5433-1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000466_00002.html">online</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Lexikonartikel</b>
</p>
<ul><li>Elke Goez:&nbsp;<i>Mathilde von Canossa.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 1017–1019.</li>
<li>Paolo Golinelli:&nbsp;<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.treccani.it/enciclopedia/matilde-di-canossa_(Dizionario-Biografico)/"><i>MATILDE di Canossa.</i></a> In: Mario Caravale (Hrsg.): <i><a href="Dizionario_Biografico_degli_Italiani" title="Dizionario Biografico degli Italiani">Dizionario Biografico degli Italiani</a></i> (DBI). Band 72:&nbsp;<i>Massimino–Mechetti.</i> Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 2009, S. 114–126.</li>
<li><a href="Dieter_H%C3%A4germann" title="Dieter Hägermann">Dieter Hägermann</a>: <cite style="font-style:italic">Mathilde von Tuszien</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Lexikon_des_Mittelalters" title="Lexikon des Mittelalters">Lexikon des Mittelalters</a> <i>(LexMA)</i></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>6</span>. Artemis &amp; Winkler, München/Zürich 1993, ISBN 3-7608-8906-9, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>393<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mathilde+von+Canossa&amp;rft.atitle=Mathilde+von+Tuszien&amp;rft.au=Dieter+H%C3%A4germann&amp;rft.btitle=Lexikon+des+Mittelalters+%28LexMA%29&amp;rft.date=1993&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3760889069&amp;rft.place=M%C3%BCnchen%2FZ%C3%BCrich&amp;rft.pub=Artemis+%26+Winkler&amp;rft.volume=6" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Herbert_Zielinski" title="Herbert Zielinski">Herbert Zielinski</a>: <cite style="font-style:italic">Mathilde</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>16</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>378–380</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118731726.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mathilde+von+Canossa&amp;rft.atitle=Mathilde&amp;rft.au=Herbert+Zielinski&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=1990&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3428001974&amp;rft.pages=378-380&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=16" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<p><b>Darstellungen</b>
</p>
<ul><li>Elke Goez: <i> Mathilde von Canossa.</i> Primus-Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-86312-346-8.</li>
<li>Werner Goez: <i>Markgräfin Mathilde von Canossa.</i> In: Ders.: <i>Lebensbilder aus dem Mittelalter: Die Zeit der Ottonen, Salier und Staufer.</i> 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998, ISBN 3-89678-091-3, S. 233–254.</li>
<li>Paolo Golinelli: <i>Matilde e i Canossa nel cuore del medioevo.</i> Camunia, Milano 1991, ISBN 88-7767-104-1.
<ul><li>deutsche Übersetzung: Paolo Golinelli: <i>Mathilde und der Gang nach Canossa. Im Herzen des Mittelalters.</i> Aus dem Italienischen von Antonio Avella. Artemis &amp; Winkler, Düsseldorf u. a. 1998, ISBN 3-538-07065-2.</li></ul></li>
<li>Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa. Da Reggio Emilia all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi (Reggio Emilia-Carpineti, 29–31 ottobre 1992).</i> Pàtron, Bologna 1994, ISBN 88-555-2301-5.</li>
<li>Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, Canossa, Quattro Castella, 25–27 settembre 1997</i> (= <i>II mondo medievale.</i> Bd. 8). Pàtron, Bologna 1999, ISBN 88-555-2494-1.</li>
<li>Paolo Golinelli: <i>L’ancella di san Pietro. Matilde di Canossa e la Chiesa.</i> Jaca Book, Milano 2015, ISBN 978-88-16-41308-5.</li>
<li><i>Matilde di Canossa e il suo tempo. Atti del XXI Congresso Internazionale di Studi sull’Alto Medioevo in occasione del IX centenario della morte (1115–2015), San Benedetto Po, Revere, Mantova, Quattro Castella, 20–24 ottobre 2015, Spoleto (Fondazione Centro Italiano di Studi sull’Alto Medioevo) 2016</i> (= <i>Atti dei congressi.</i> Bd. 21). 2 Bände. Fondazione Centro italiano di studi sull’alto Medioevo, Spoleto 2016, ISBN 978-88-6809-114-9.</li>
<li>Michèle K. Spike: <i>Matilda of Canossa &amp; the origins of the Renaissance. An exhibition in honor of the 900th anniversary of her death.</i> Muscarelle Museum of Art at the College of William &amp; Mary, Williamsburg, Virginia 2015, ISBN 978-0-9885293-7-3 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://issuu.com/alacartedesigns/docs/matilda_catalog_update_jan15_highre">online</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Matilda,_Margravine_of_Tuscany?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Mathilde von Tuszien</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118731726">Literatur von und über Mathilde von Canossa</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vito Fumagalli: <i>Le origini di una grande dinastia feudale Adalberto-Atto di Canossa.</i> Tübingen 1971, S. 74–77.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 14–16.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Die Canusiner – Machtpolitik einer oberitalienischen Adelsfamilie.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 117–128, hier: S. 119.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Die Markgrafen von Canossa und die Klöster.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 51, 1995, S. 83–114 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0051&amp;DMDID=dmdlog15">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Arnaldo Tincani: <i>Le corti dei Canossa in area padana.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 253–278, hier: S. 276–278.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 57; Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 13 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, Regest 4f, S. 199 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, Regest 7b, S. 201 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 10 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Lino Lionello Ghirardini: <i>Storia critica di Matilde di Canossa, Problemi (e misteri) della più grande donna della storia d’Italia.</i> Modena 1989, S. 22; Paolo Golinelli: <i>Mathilde und der Gang nach Canossa, im Herzen des Mittelalters.</i> Düsseldorf/Zürich 1998, S. 110 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Michèle K. Spike: <i>Matilda of Canossa &amp; the origins of the Renaissance. An exhibition in honor of the 900th anniversary of her death.</i> Williamsburg 2015, S. 51.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 57; Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 29 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, Regest 11c, S. 204 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 68 f.; Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 20–25; 149 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Donizo II, 18 v. 1252 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 30 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 79.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Roberto Albicini: <i>Un inedito calendario/obituario dell’abbazia di Frassinoro ad integrazione della donazione di Beatrice, madre della contessa Matilde.</i> In: <i>Benedictina</i> 53 (2006), S. 389–403; Paolo Golinelli: <i>Copia di calendario monastico da Frassinoro, dans Romanica. Arte e liturgia nelle terre di San Geminiano e Matilde di Canossa.</i> Modena, 2006, S. 202–203.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 80 und 88; Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, Regest 26, S. 215 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 31 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 82.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Dep. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 363.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, Regest 25, S. 215 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>). Zur Abtei vgl. Paolo Golinelli: <i>Frassinoro. Un crocevia del monachesimo europeo nel periodo della lotta per le investiture.</i> In: <i>Benedictina</i> 34, 1987, S. 417–433.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 87; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 33 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 87; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 2.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 87; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 93.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 87; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 23.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Laudage: <i>Macht und Ohnmacht Mathildes von Tuszien.</i> In: Heinz Finger (Hrsg.): <i>Die Macht der Frauen.</i> Düsseldorf 2004, S. 97–143, hier: S. 97.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Michèle K. Spike: <i>Scritto nella pietra: Le „Cento Chiese“. Programma gregoriano di Matilda di Canossa.</i> In: Pierpaolo Bonacini, Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>San Cesario sul Panaro da Matilde di Canossa all’Età Moderna: atti del convegno internazionale, 9 – 10 novembre 2012.</i> Modena 2014, S. 11–42, hier: S. 12 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/13938839/Scritto_nella_pietra_le_Cento_Chiese_programma_gregoriano_di_Matilda_di_Canossa">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 42 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. das Absageschreiben der deutschen Bischöfe vom Januar 1076 (MGH Const. 1, S. 106 Nr. 58 = Die Briefe Heinrichs IV., ed. Carl Erdmann [Leipzig 1937] Anhang A, S. 68). Paolo Golinelli: <i>Matilde: La donna e il potere.</i> <i>Matilde di Canossa e il suo tempo: Atti del XXI Congresso internazionale di studio sull’alto medioevo in occasione del IX centenariodella morte (1115–2015). San Benedetto Po – Revere – Mantova – Quattro Castella, 20–24 ottobre 2015.</i> 2 Bände. Teil 1, Spoleto 2016, S. 1–34, hier: S. 1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.paologolinelli.it/1/upload/matilde_la_donna_e_il_potere.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Bonizo, <i>Liber ad amicum</i>, Buch 8, 609; Johannes Laudage. <i>Am Vorabend von Canossa – die Eskalation eines Konflikts.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 71–78, hier: S. 74.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 41 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 45 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 113.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Overmann: <i>Gräfin Mathilde von Tuscien. Ihre Besitzungen. Geschichte ihres Gutes von 1115–1230 und ihre Regesten.</i> Innsbruck 1895, Regest 40a. Vgl. zu der Schlacht Lini Lino Lionello: <i>La battaglia di Volta Mantovana (ottobre 1080).</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Sant’Anselmo, Mantova e la lotta per le investiture. Atti del convegno di studi (Mantova 23–24–25 maggio 1986).</i> Bologna 1987, S. 229–240.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 117 f.; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 51 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 53 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>); Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 121.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 171 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 66 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 66 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 70 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 87; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 44.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Lino Lionello Ghirardini: <i>II convegno di Carpineti „colloquium dignum Carpineti fuit istud“.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 401–404.</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Althoff: <i>Heinrich IV.</i> Darmstadt 2006, S. 209.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Der Thronerbe als Rivale. König Konrad, Kaiser Heinrichs IV. älterer Sohn.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 116 (1996), S. 1–49, hier: S. 26.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Struve: <i>Mathilde von Tuszien-Canossa und Heinrich IV. Der Wandel ihrer Beziehungen vor dem Hintergrund des Investiturstreites.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 115, 1995, S. 41–84, hier: S. 77 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a031288.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Der Thronerbe als Rivale. König Konrad, Kaiser Heinrichs IV. älterer Sohn.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 116, 1996, S. 1–49, hier: S. 40.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Der Thronerbe als Rivale. König Konrad, Kaiser Heinrichs IV. älterer Sohn.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 116, 1996, S. 1–49, hier: S. 46.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Der Thronerbe als Rivale. König Konrad, Kaiser Heinrichs IV. älterer Sohn.</i> In: <i>Historisches Jahrbuch</i> 116, 1996, S. 1–49, hier: S. 31. Vgl. zu den Vorwürfen gegen Heinrich IV. Tilman Struve: <i>War Heinrich IV. ein Wüstling? Szenen einer Ehe am salischen Hof.</i> In: Oliver Wünsch, Thomas Zotz (Hrsg.): <i>Scientia veritatis. Festschrift für Hubert Mordek zum 65. Geburtstag.</i> Ostfildern 2004, S. 273–288. Das Zitat Bernold, <i>Chronicon</i> 1095.</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 369.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 139.</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 363.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 368 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 139.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 42, 43, 45.</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Laudage: <i>Welf lV. und die Kirchenreform des 11. Jahrhunderts.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 280–313, hier: S. 308f.; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 46.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 363.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Althoff: <i>Heinrich IV.</i> Darmstadt 2006, S. 220.</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 374.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Geschichte Italiens im Mittelalter.</i> Darmstadt 2010, S. 125.</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa – Herrschaft zwischen Tradition und Neubeginn.</i> In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung.</i> München 2006, S. 321–339, hier: S. 326; Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 150.</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 43.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 49–51.</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez: <i>Zu den Urkunden der Markgräfin Mathilde von Tuszien für Montecassino.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 55, 1999, S. 599–610, hier: S. 600 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0055&amp;DMDID=dmdlog57">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Katrin Dort: <i>Adlige Armenfürsorge im Bistum Lucca bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts.</i> In: Lukas Clemens, Katrin Dort, Felix Schumacher (Hrsg.): <i>Laienadel und Armenfürsorge im Mittelalter.</i> Trier 2015, S. 15–34, hier: S. 30; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 51.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 148 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 65, 101, 109, 132.</span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Auflistungen sämtlicher Urkunden zu diesen Vorgängen bietet Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa – Herrschaft zwischen Tradition und Neubeginn.</i> In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung.</i> München 2006, S. 321–339, hier: S. 326; Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 330, Anm. 57.</span>
</li>
<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Gert Melville: <i>Um Welfen und Höfe. Streiflichter am Schluß einer Tagung.</i> In: Bernd Schneidmüller (Hrsg.): <i>Die Welfen und ihr Braunschweiger Hof im hohen Mittelalter.</i> Wiesbaden 1995, S. 541–557, hier: S. 546.</span>
</li>
<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Ein neuer Typ der europäischen Fürstin im 11. und frühen 12. Jahrhundert?</i> In: Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.): <i>Salisches Kaisertum und neues Europa. Die Zeit Heinrichs IV. und Heinrichs V.</i> Darmstadt 2007, S. 161–193, hier: S. 183.</span>
</li>
<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Eugenio Riversi: <i>La memoria di Canossa. Saggi di contestualizzazione della Vita Mathildis di Donizone.</i> Pisa 2013. S. 469–499.</span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 130; Elke Goez: <i>Mit den Mitteln einer Frau? Zur Bedeutung der Fürstinnen in der späten Salierzeit.</i> In: Claudia Zey (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 307–336, hier: S. 326 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46255">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Canossa terra dei rifugio. Carità e ospitalità della contessa Matilde.</i> In: Lukas Clemens, Katrin Dort, Felix Schumacher (Hrsg.): <i>Laienadel und Armenfürsorge im Mittelalter.</i> Trier 2015, S. 61–73, hier: S. 70–73.</span>
</li>
<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Matilde di Canossa e i suoi ospiti.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 325–333, hier: S. 331.</span>
</li>
<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 91.</span>
</li>
<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa – Herrschaft zwischen Tradition und Neubeginn.</i> In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung.</i> München 2006, S. 321–339, hier: S. 327–328.</span>
</li>
<li id="cite_note-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-82">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Die Canusiner – Machtpolitik einer oberitalienischen Adelsfamilie.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 117–128, hier: S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-83">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa – Herrschaft zwischen Tradition und Neubeginn.</i> In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung.</i> München 2006, S. 321–339, hier: S. 327–328, hier: S. 324 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 91.</span>
</li>
<li id="cite_note-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-85">↑</a></span> <span class="reference-text">Burchard von Ursberg: <i>Chronicon</i>, ediert von Oswald Holder-Egger, Bernhard von Simson, Hannover/Leipzig 1916, S. 15 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Fried: <i>...„auf Bitten der Gräfin Mathilde“: Werner von Bologna und Irnerius. Mit einem Exkurs von Gundula Grebner.</i> In: Klaus Herbers (Hrsg.): <i>Europa an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert: Beiträge zu Ehren von Werner Goez.</i> Stuttgart 2001, S. 171–206, hier: S. 200.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrea Padovani: <i>Matilde e Irnerio. Note su un dibattito attuale.</i> In: <i>Matilde di Canossa e il suo tempo. Atti del XXI Congresso internazionale di studio sull’alto medioevo in occasione del IX centenario della morte (1115–2015), San Benedetto Po, Revere, Mantova, Quattro Castella, 20–24 ottobre 2015.</i> Spoleto 2016. S. 199–242.</span>
</li>
<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Wulf Eckart Voß: <i>Irnerius, Rechtsberater der Mathilde. Seine Rolle und seine Bedeutung im Investiturstreit.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 73–88.</span>
</li>
<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Fried: <i>...„auf Bitten der Gräfin Mathilde“: Werner von Bologna und Irnerius. Mit einem Exkurs von Gundula Grebner.</i> In: Klaus Herbers (Hrsg.): <i>Europa an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert: Beiträge zu Ehren von Werner Goez.</i> Stuttgart 2001, S. 171–206, hier: S. 206.</span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Schieffer: <i>Von Ort zu Ort. Aufgaben und Ergebnisse der Erforschung ambulanter Herrschaftspraxis.</i> In: Caspar Ehlers (Hrsg.): <i>Orte der Herrschaft. Mittelalterliche Königspfalzen.</i> Göttingen 2002, S. 11–23.</span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 66–71 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-vuf-sb-169775">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ferdinand_Opll" title="Ferdinand Opll">Ferdinand Opll</a>: <i>Herrschaft durch Präsenz. Gedanken und Bemerkungen zur Itinerarforschung.</i> In: <i>Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung</i> 117, 2009, S. 12–22.</span>
</li>
<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 149.</span>
</li>
<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 159–169.</span>
</li>
<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 217.</span>
</li>
<li id="cite_note-96"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-96">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 110 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 1 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Ein neuer Typ der europäischen Fürstin im 11. und frühen 12. Jahrhundert?</i> In: Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.): <i>Salisches Kaisertum und neues Europa. Die Zeit Heinrichs IV. und Heinrichs V.</i> Darmstadt 2007, S. 161–193, hier: S. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 151.</span>
</li>
<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa – Herrschaft zwischen Tradition und Neubeginn.</i> In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung.</i> München 2006, S. 321–339, hier: S. 334.</span>
</li>
<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 9; Roberto Ferrara: <i>Gli anni di Matilde (1072–1115). Osservatione sulla „cancellaria“ Canossiana.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 89–98.</span>
</li>
<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Rogge: <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11.–14. Jahrhundert) – Zusammenfassung.</i> In: Claudia Zey (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 437–458, hier: S. 447 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46259">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-104"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-104">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 151f.</span>
</li>
<li id="cite_note-105"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-105">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 129 und 151f.</span>
</li>
<li id="cite_note-106"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-106">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mit den Mitteln einer Frau? Zur Bedeutung der Fürstinnen in der späten Salierzeit.</i> In: Claudia Zey (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 307–336, hier: S. 331 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46255">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-107"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-107">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 99 und 154 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-108"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-108">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 147.</span>
</li>
<li id="cite_note-109"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-109">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa – Herrschaft zwischen Tradition und Neubeginn.</i> In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung.</i> München 2006, S. 321–339, hier: S. 338.</span>
</li>
<li id="cite_note-110"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-110">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Werner Goez: <i>„Matilda Dei gratia si quid est“. Die Urkunden-Unterfertigung der Burgherrin von Canossa.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 47, 1991, S. 379–394 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0047&amp;DMDID=dmdlog29">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-111"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-111">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 15.</span>
</li>
<li id="cite_note-112"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-112">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Die Canusiner – Machtpolitik einer oberitalienischen Adelsfamilie.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 117–128, hier: S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-113"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-113">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Werner Goez: <i>„Matilda Dei gratia si quid est“. Die Urkunden-Unterfertigung der Burgherrin von Canossa.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 47, 1991, S. 379–394 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0047&amp;DMDID=dmdlog29">online</a>). Dort eine Übersicht der älteren Arbeiten und Forschungspositionen zur Unterfertigungsformel der Mathilde.</span>
</li>
<li id="cite_note-114"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-114">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 12, 15, 20 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-115"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-115">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-116"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-116">↑</a></span> <span class="reference-text">Claudia Zey: <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11.–14. Jahrhundert). Zur Einführung.</i> In: Dies. (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 9–33, hier: S. 22 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46246">online</a>); Elke Goez: <i>Ein neuer Typ der europäischen Fürstin im 11. und frühen 12. Jahrhundert?</i> In: Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.): <i>Salisches Kaisertum und neues Europa. Die Zeit Heinrichs IV. und Heinrichs V.</i> Darmstadt 2007, S. 161–193, hier: S. 176.</span>
</li>
<li id="cite_note-117"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-117">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Die Markgrafen von Canossa und die Klöster.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 51, 1995, S. 83–114, hier: S. 108. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0051&amp;DMDID=dmdlog15">online</a>); Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 100.</span>
</li>
<li id="cite_note-118"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-118">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Die Markgrafen von Canossa und die Klöster.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 51, 1995, S. 83–114, hier: S. 109. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0051&amp;DMDID=dmdlog15">online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-119"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-119">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez: <i>Zu den Urkunden der Markgräfin Mathilde von Tuszien für Montecassino.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i> 55, 1999, S. 599–610 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858735_0055&amp;DMDID=dmdlog57">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-120"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-120">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Piva: <i>Die Canusiner und „ihre“ Kirchenbauten. Von Adalbert Atto bis Mathilde.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 129–142, hier: S. 139.</span>
</li>
<li id="cite_note-121"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-121">↑</a></span> <span class="reference-text">Michèle K. Spike: <i>Scritto nella pietra: Le „Cento Chiese“. Programma gregoriano di Matilda di Canossa.</i> In: Pierpaolo Bonacini, Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>San Cesario sul Panaro da Matilde di Canossa all’Età Moderna: atti del convegno internazionale, 9 – 10 novembre 2012.</i> Modena 2014, S. 11–42, hier: S. 19 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/13938839/Scritto_nella_pietra_le_Cento_Chiese_programma_gregoriano_di_Matilda_di_Canossa">online</a>); Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 114 und 115.</span>
</li>
<li id="cite_note-122"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-122">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 186.</span>
</li>
<li id="cite_note-123"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-123">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Piva: <i>Die Canusiner und „ihre“ Kirchenbauten. Von Adalbert Atto bis Mathilde.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 129–142, hier: S. 140; Fulvio Zuliani: <i>L’abbazia di Nonantola.</i> In: Costanza Segre Montel, Fulvio Zuliani (Hrsg.): <i>La pittura nell'abbazia di Nonantola, un refettorio affrescato di etä romanica.</i> Nonantola 1991, S. 5–28.</span>
</li>
<li id="cite_note-124"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-124">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Piva: <i>Die Canusiner und „ihre“ Kirchenbauten. Von Adalbert Atto bis Mathilde.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 129–142, hier: S. 140.</span>
</li>
<li id="cite_note-125"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-125">↑</a></span> <span class="reference-text">Michèle K. Spike: <i>Scritto nella pietra: Le „Cento Chiese“. Programma gregoriano di Matilda di Canossa.</i> In: Pierpaolo Bonacini, Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>San Cesario sul Panaro da Matilde di Canossa all’Età Moderna: atti del convegno internazionale, 9 – 10 novembre 2012.</i> Modena 2014, S. 11–42, hier: S. 14 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/13938839/Scritto_nella_pietra_le_Cento_Chiese_programma_gregoriano_di_Matilda_di_Canossa">online</a>); Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 114 und 115.</span>
</li>
<li id="cite_note-126"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-126">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Nonostante le fonti: Matilde di Canossa donna.</i> In: Berardo Pio (Hrsg.): <i>Scritti di Storia Medievale offerti a Maria Consiglia De Matteis.</i> Spoleto 2011, S. 249–266, hier: S. 266 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/b/b072402.pdf">online</a>); Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, S. 450.</span>
</li>
<li id="cite_note-127"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-127">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Canossa terra dei rifugio. Carità e ospitalità della contessa Matilde.</i> In: Lukas Clemens, Katrin Dort, Felix Schumacher (Hrsg.): <i>Laienadel und Armenfürsorge im Mittelalter.</i> Trier 2015, S. 61–73; Renzo Zagnoni: <i>Gli ospitali dei Canossa.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 310–323.</span>
</li>
<li id="cite_note-128"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-128">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 156–159; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 55.</span>
</li>
<li id="cite_note-129"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-129">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 158; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 76.</span>
</li>
<li id="cite_note-130"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-130">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-131"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-131">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 157.</span>
</li>
<li id="cite_note-132"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-132">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Geschichte Italiens im Mittelalter.</i> Darmstadt 2010, S. 115.</span>
</li>
<li id="cite_note-133"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-133">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Sul preteso „figlio adottivo“ di Matilde di Canossa, Guido V Guerra.</i> In: Gino Badini, Andrea Gamberini (Hrsg.): <i>Medioevo reggiano. Studi in ricordo di Odoardo Rombaldi.</i> Milano 2007, S. 123–132.</span>
</li>
<li id="cite_note-134"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-134">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Mathilde und der Gang nach Canossa. Im Herzen des Mittelalters.</i> Düsseldorf u. a. 1998, S. 295.</span>
</li>
<li id="cite_note-135"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-135">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-136"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-136">↑</a></span> <span class="reference-text">Mit allen weiteren Nachweisen Werner Goez: <i>Über die Mathildischen Schenkungen an die Römische Kirche.</i> In: <i>Frühmittelalterliche Studien</i> 31, 1997, S. 158–196, hier: S. 167.</span>
</li>
<li id="cite_note-137"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-137">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde e i Canossa nel cuore del medioevo.</i> Milano 1991, S. 233.</span>
</li>
<li id="cite_note-138"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-138">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Goez: <i>Über die Mathildischen Schenkungen an die Römische Kirche.</i> In: <i>Frühmittelalterliche Studien</i> 31, 1997, S. 158–196, hier: S. 168–170.</span>
</li>
<li id="cite_note-139"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-139">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 166 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-140"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-140">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde ed Enrico V.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 455–471, hier: S. 462 f.; Paolo Golinelli: <i>Le origini del mito di Matilde e la fortuna di donizone.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno, Reggio Emilia, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999, S. 29–52, hier: S. 34–39; Paolo Golinelli: <i>Die Lage Italiens nach dem Investiturstreit: Die Frage der mathildischen Erbschaft.</i> In: Werner Goez, Klaus Herbers (Hrsg.): <i>Europa an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert. Beiträge zu Ehren von Werner Goez.</i> Stuttgart 2001, S. 54–67, hier: S. 62; Paolo Golinelli: <i>I mille volti di Matilde. Immagini di un mito nei secoli.</i> Milano 2003, S. 20–21.</span>
</li>
<li id="cite_note-141"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-141">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Laudage: <i>Macht und Ohnmacht Mathildes von Tuszien. In: Heinz Finger (Hrsg.): Die Macht der Frauen.</i> Düsseldorf 2004, S. 97–143, hier: S. 123 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-142"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-142">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 87; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-143"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-143">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 375; Bernd Schneidmüller: <i>Die Welfen. Herrschaft und Erinnerung (819–1252).</i> 2. Auflage. Stuttgart 2014, S. 150–152.</span>
</li>
<li id="cite_note-144"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-144">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Goez: <i>Über die Mathildischen Schenkungen an die Römische Kirche.</i> In: <i>Frühmittelalterliche Studien</i> 31, 1997, S. 158–196, hier: S. 168–170.</span>
</li>
<li id="cite_note-145"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-145">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Piva: <i>Die Canusiner und „ihre“ Kirchenbauten. Von Adalbert Atto bis Mathilde.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 129–142, hier: S. 129; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 68.</span>
</li>
<li id="cite_note-146"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-146">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Piva: <i>Die Canusiner und „ihre“ Kirchenbauten. Von Adalbert Atto bis Mathilde.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 129–142, hier: S. 129; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 67.</span>
</li>
<li id="cite_note-147"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-147">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 187.</span>
</li>
<li id="cite_note-148"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-148">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mit den Mitteln einer Frau? Zur Bedeutung der Fürstinnen in der späten Salierzeit.</i> In: Claudia Zey (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 307–336, hier: S. 332 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46255">online</a>). Vgl. ausführlich zum Evangeliar <a href="Thomas_Labusiak" title="Thomas Labusiak">Thomas Labusiak</a>: <i>Als die Bilder sprechen lernten: Das Evangeliar der Mathilde von Tuszien in New York.</i> In: Patrizia Carmassi, Christoph Winterer (Hrsg.): <i>Text, Bild und Ritual in der mittelalterlichen Gesellschaft (8.–11. Jh.).</i> Firenze 2014, S. 217–232.</span>
</li>
<li id="cite_note-149"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-149">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde di Canossa e l’abbazia di Polirone.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Storia di San Benedetto Polirone, Le origini 961–1125.</i> Bologna 1998, S. 91–100.</span>
</li>
<li id="cite_note-150"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-150">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Overmann: <i>Gräfin Mathilde von Tuscien. Ihre Besitzungen. Geschichte ihres Gutes von 1115–1230 und ihre Regesten.</i> Innsbruck 1895, S. 184, Regest 125c. Lino Lionello Ghirardini: <i>Famoso incontro di Bianello fra ia contessa Matilde e Fimperatore Enrico V.</i> In: <i>Quattro Castella nella storia di Canossa.</i> Roma 1977, S. 213–236.</span>
</li>
<li id="cite_note-151"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-151">↑</a></span> <span class="reference-text">Donizo II, v. 1250–1256.</span>
</li>
<li id="cite_note-152"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-152">↑</a></span> <span class="reference-text">Donizo II, v. 1257.</span>
</li>
<li id="cite_note-153"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-153">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde e Enrico V.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 455–471.</span>
</li>
<li id="cite_note-154"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-154">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Goez: <i>Über die Mathildischen Schenkungen an die Römische Kirche.</i> In: <i>Frühmittelalterliche Studien</i> 31, 1997, S. 158–196, hier: S. 194; Donizo, Vita Mathildis, herausgegeben von Luigi Simeoni. Bologna 1931–1940, v. 1255–1257, S. 98.</span>
</li>
<li id="cite_note-155"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-155">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 180 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-156"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-156">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Die Lage Italiens nach dem Investiturstreit: Die Frage der mathildischen Erbschaft.</i> In: Werner Goez, Klaus Herbers (Hrsg.): <i>Europa an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert. Beiträge zu Ehren von Werner Goez.</i> Stuttgart 2001, S. 54–67, hier: S. 60; Paolo Golinelli: <i>Matilde ed Enrico V.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 455–471.</span>
</li>
<li id="cite_note-157"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-157">↑</a></span> <span class="reference-text">Enrico Spagnesi: <i>Libros legum renovavit: Irnerio lucerna e propagatore del diritto.</i> Pisa 2013, S. 54.</span>
</li>
<li id="cite_note-158"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-158">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i> Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 174; Michèle K. Spike: <i>Tuscan Countess. The Life and Extraordinary Times of Matilda of Canossa.</i> New York 2004, S. 258f.</span>
</li>
<li id="cite_note-159"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-159">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Gross: <i>Lothar III. und die Mathildischen Güter.</i> Frankfurt am Main 1990, S. 244.</span>
</li>
<li id="cite_note-160"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-160">↑</a></span> <span class="reference-text">Florian Hartmann: <i>Das Gerücht vom Tod des Herrschers im frühen und hohen Mittelalter.</i> In: <i>Historische Zeitschrift</i> 302, 2016, S. 340–362, hier: S. 348f.</span>
</li>
<li id="cite_note-161"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-161">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 175; Elke Goez, Werner Goez (Hrsg.): <i>Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien.</i> Hannover 1998, Nr. 136.</span>
</li>
<li id="cite_note-162"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-162">↑</a></span> <span class="reference-text">Vito Fumagalli: <i>Canossa tra realtä regionale e ambizioni europee.</i> In: Studi Matildici III, Modena 1978, S. 27–37, hier: S. 31.</span>
</li>
<li id="cite_note-163"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-163">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Todesdatum vgl. Alfred Overmann: <i>Gräfin Mathilde von Tuscien. Ihre Besitzungen. Geschichte ihres Gutes von 1115–1230 und ihre Regesten.</i> Innsbruck 1895, S. 150, Regest 147.</span>
</li>
<li id="cite_note-164"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-164">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Goez: <i>Über die Mathildischen Schenkungen an die Römische Kirche.</i> In: <i>Frühmittelalterliche Studien</i> 31, 1997, S. 158–196, hier: S. 195.</span>
</li>
<li id="cite_note-165"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-165">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zu diesem Werk Eugenio Riversi: <i>La memoria di Canossa. Saggi di contestualizzazione della Vita Mathildis di Donizone.</i> Pisa 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-166"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-166">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 127.</span>
</li>
<li id="cite_note-167"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-167">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto Gerhard Oexle: <i>Bischof Konrad von Konstanz in der Erinnerung der Welfen und der welfischen Hausüberlieferung des 12. Jh.</i> In: <i>Freiburger Diözesan-Archiv</i> 95, 1975, S. 7–40, hier: S. 11 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:5677/datastreams/FILE1/content">online</a>); Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 127.</span>
</li>
<li id="cite_note-168"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-168">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde: La donna e il potere.</i> <i>Matilde di Canossa e il suo tempo: Atti del XXI Congresso internazionale di studio sull'alto medioevo in occasione del IX centenariodella morte (1115–2015). San Benedetto Po – Revere – Mantova – Quattro Castella, 20–24 ottobre 2015.</i> 2 Bände. Teil 1, Spoleto 2016, S. 1–34, hier: S. 29 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.paologolinelli.it/1/upload/matilde_la_donna_e_il_potere.pdf">online</a>). Vgl. dazu Eugenio Riversi: <i>La memoria di Canossa. Saggi di contestualizzazione della Vita Mathildis di Donizone.</i> Pisa 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-169"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-169">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Förster: <i>Bonizo von Sutri als gregorianischer Geschichtsschreiber.</i> Hannover 2011, S. 5; Elke Goez: <i>Mit den Mitteln einer Frau? Zur Bedeutung der Fürstinnen in der späten Salierzeit.</i> In: Claudia Zey (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 307–336, hier: S. 335 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46255">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-170"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-170">↑</a></span> <span class="reference-text">Vita Heinrici IV., Kapitel 7. Elke Goez: <i>Mit den Mitteln einer Frau? Zur Bedeutung der Fürstinnen in der späten Salierzeit.</i> In: Claudia Zey (Hrsg.): <i>Mächtige Frauen? Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. – 14. Jahrhundert).</i> Ostfildern 2015, S. 307–336, hier: S. 334 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/46255">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-171"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-171">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Le origini del mito di Matilde e la fortuna di donizone.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno, Reggio Emilia, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999, S. 29–52.</span>
</li>
<li id="cite_note-172"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-172">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Die Rezeption des Canossa-Ereignisses und das Bild der Markgräfin Mathilde in Italien.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 592–602, hier: S. 595.</span>
</li>
<li id="cite_note-173"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-173">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Die Rezeption des Canossa-Ereignisses und das Bild der Markgräfin Mathilde in Italien.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 592–602, hier: S. 596.</span>
</li>
<li id="cite_note-174"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-174">↑</a></span> <span class="reference-text">Ovidio Capitani: <i>La Matelda di Dante e Matilde di Canossa: un problema aperto. Discorso di apertura.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno internazionale di studi (Reggio Emilia, Canossa, Quattro Castella, 25 – 27 settembre 1997).</i> Bologna 1999, S. 19–28, hier: S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-175"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-175">↑</a></span> <span class="reference-text">Anna Benvenuti: <i>Il mito di Matilde nella memoria dei cronisti fiorentini, in Matilde di Canossa nelle culture europee.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Arti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999, S. 53–60.</span>
</li>
<li id="cite_note-176"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-176">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Welf V. und Mathilde von Canossa.</i> In: Dieter R. Bauer, Matthias Becher (Hrsg.): <i>Welf IV. Schlüsselfigur einer Wendezeit. Regionale und europäische Perspektiven.</i> München 2004, S. 360–381, hier: S. 379; Paolo Golinelli: <i>Die Rezeption des Canossa-Ereignisses und das Bild der Markgräfin Mathilde in Italien.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 592–602, hier: S. 596.</span>
</li>
<li id="cite_note-177"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-177">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde di Canossa e le sante donne delle genealogie mitiche degli Estensi nella chiesa di Sant’Agostino.</i> In: Elena Corradini, Elio Garzillo, Graziella Polidori (Hrsg.): <i>La chiesa di Sant’Agostino a Modena Pantheon Atestinum.</i> Modena 2002, S. 242–249.</span>
</li>
<li id="cite_note-178"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-178">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 200.</span>
</li>
<li id="cite_note-179"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-179">↑</a></span> <span class="reference-text">Odoardo Rombaldi: <i>Giulio Dal Pozzo autore del volume Meraviglie Heroiche di Matilda la Gran Contessa d’Italia, Verona 1678.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno internazionale di studi (Reggio Emilia, Canossa, Quattro Castella, 25 – 27 settembre 1997).</i> Bologna 1999, S. 103–108.</span>
</li>
<li id="cite_note-180"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-180">↑</a></span> <span class="reference-text">Dante Bianchi: <i>Matilde di Canossa e la Matelda dantesca.</i> In: <i>Studi matildici. Atti e memorie del convegno di studi Matildici, Modena/Reggio Emilia, 19-21 ottobre 1963.</i> Modena 1964, S. 156–169; Fiorenzo Forti: <i>Matelda.</i> In: <i>Enciclopedia Dantesca</i> 3, Rom 1971, S. 854–860; Ovidio Capitani: <i>La Matelda di Dante e Matilde di Canossa: un problema aperto. Discorso di apertura.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno internazionale di studi (Reggio Emilia, Canossa, Quattro Castella, 25 – 27 settembre 1997).</i> Bologna 1999, S. 19–28.</span>
</li>
<li id="cite_note-181"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-181">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>The Afterlife of Matilda of Canossa (1115–2015).</i> In: Michèle K. Spike (Hrsg.): <i>Matilda of Canossa &amp; the origins of the Renaissance. An exhibition in honor of the 900th anniversary of her death.</i> Williamsburg 2015, S. 31–35, hier: S. 32 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://m.paologolinelli.it/mobi/1/upload/1_the_afterlife_of_matilda.pdf">online</a>); Paolo Golinelli: <i>Die Rezeption des Canossa-Ereignisses und das Bild der Markgräfin Mathilde in Italien.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 592–602, hier: S. 598; Mareike Menne: <i>Zur Canossa-Rezeption im konfessionellen Zeitalter.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 603–612, hier: S. 610.</span>
</li>
<li id="cite_note-182"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-182">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Le origini del mito di Matilde e la fortuna di Donizone.</i> In: Ders.: <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo Millennio. Dalla storia al mito.</i> Bologna 1999, S. 29–52; Paolo Golinelli: <i>Matilde nella storia di città, chiese e monasteri.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I mille volti di Matilde. Immagini di un mito nei secoli.</i> Mailand 2003, S. 119–131.</span>
</li>
<li id="cite_note-183"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-183">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 204 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-184"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-184">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>The Afterlife of Matilda of Canossa (1115–2015).</i> In: Michèle K. Spike (Hrsg.): <i>Matilda of Canossa &amp; the origins of the Renaissance. An exhibition in honor of the 900th anniversary of her death.</i> Williamsburg 2015, S. 31–35, hier: S. 33 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://m.paologolinelli.it/mobi/1/upload/1_the_afterlife_of_matilda.pdf">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-185"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-185">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach: Stefan Weinfurter: <i>Canossa. Die Entzauberung der Welt</i>, München 2006, S. 25.</span>
</li>
<li id="cite_note-186"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-186">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>The Afterlife of Matilda of Canossa (1115–2015).</i> In: Michèle K. Spike (Hrsg.): <i>Matilda of Canossa &amp; the origins of the Renaissance. An exhibition in honor of the 900th anniversary of her death.</i> Williamsburg 2015, S. 31–35, hier: S. 32 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://m.paologolinelli.it/mobi/1/upload/1_the_afterlife_of_matilda.pdf">online</a>); Paolo Golinelli: <i>Die Rezeption des Canossa-Ereignisses und das Bild der Markgräfin Mathilde in Italien.</i> In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): <i>Canossa 1077. Erschütterung der Welt.</i> München 2006, S. 592–602, hier: S. 600; Elke Goez: <i>Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts.</i> Sigmaringen 1995, S. 191 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf-sb/article/view/16977/10799">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-187"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-187">↑</a></span> <span class="reference-text">Nardina Guarrasi: <i>Le “Matildine”&nbsp;: un’associazione femminile cattolica reggiana (1918).</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Arti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999, S. 243–254.</span>
</li>
<li id="cite_note-188"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-188">↑</a></span> <span class="reference-text">Alcide Spaggiari: <i>Canossa nell'ultimo secolo, storia, arte, folclore.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Arti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999, S. 213–228.</span>
</li>
<li id="cite_note-189"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-189">↑</a></span> <span class="reference-text">Lino Lionello Ghirardini: <i>Storia critica di Matilde di Canossa.</i> Modena 1989, S. 379–383.</span>
</li>
<li id="cite_note-190"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-190">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Goez: <i>Mathilde von Canossa.</i> Darmstadt 2012, S. 213.</span>
</li>
<li id="cite_note-191"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-191">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichtsverein-weilburg.de/2015/11/18/mathilde-von-tuszien-canossa-1046-1115-zum-900-todestag">Mathilde von Tuszien-Canossa (1046–1115) – zum 900. Todestag</a></span>
</li>
<li id="cite_note-192"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-192">↑</a></span> <span class="reference-text">Michèle K. Spike: <i>Scritto nella pietra: Le „Cento Chiese“. Programma gregoriano di Matilda di Canossa.</i> In: Pierpaolo Bonacini, Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>San Cesario sul Panaro da Matilde di Canossa all’Età Moderna: atti del convegno internazionale, 9 – 10 novembre 2012.</i> Modena 2014, S. 11–42, hier: S. 12 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/13938839/Scritto_nella_pietra_le_Cento_Chiese_programma_gregoriano_di_Matilda_di_Canossa">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-193"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-193">↑</a></span> <span class="reference-text">Ovidio Capitani: <i>Canossa: Una lezione da meditare.</i> In: <i>Studi Matildici III. Atti e memorie del III convegno di studi matildici (Reggio Emilia, 7–8–9 ottobre 1977).</i> Modena 1978, S. 3–23, hier: S. 22.</span>
</li>
<li id="cite_note-194"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-194">↑</a></span> <span class="reference-text">Vito Fumagalli: <i>Le origini di una grande dinastia feudale. Adalberto-Atto di Canossa.</i> Tübingen 1971.</span>
</li>
<li id="cite_note-195"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-195">↑</a></span> <span class="reference-text">Die wichtigsten Beiträge wurden gebündelt veröffentlicht in Paolo Golinellis Aufsatzsammlung <i>L’ancella di san Pietro. Matilde di Canossa e la Chiesa.</i> Milano 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-196"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-196">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Matilde e i Canossa nel cuore del medioevo.</i> Milano 1991. Vgl. hierzu jedoch die Besprechung von Detlev Jasper in: <i><a href="Deutsches_Archiv_f%C3%BCr_Erforschung_des_Mittelalters" title="Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters">Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</a></i> 49, 1993, S. 317 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0049&amp;physid=phys326">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-197"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-197">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu die kritischen Besprechungen von Rudolf Schieffer: <i>Das weibliche Rittertum in voller Blüte Markgräfin Mathilde wollte kein Mauerblümchen mehr sein.</i> In: <i>Frankfurter Allgemeine Zeitung</i>, 24. März 1998 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-das-weibliche-rittertum-in-voller-bluete-11313831.html">online</a>; Johannes Laudage in: <i>Historische Zeitschrift</i> 268, 1999), S. 747–749.</span>
</li>
<li id="cite_note-198"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-198">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio Emilia all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi (Reggio Emilia – Carpineti, 29 – 31 ottobre 1992). Il mondo medievale. Studi di Storia e Storiografia.</i> Bologna 1994.</span>
</li>
<li id="cite_note-199"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-199">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, Canossa, Quattro Castella, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999, S. 10.</span>
</li>
<li id="cite_note-200"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-200">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa nelle culture europee del secondo millennio. Dalla storia al mito. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, Canossa, Quattro Castella, 25–27 settembre 1997.</i> Bologna 1999.</span>
</li>
<li id="cite_note-201"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-201">↑</a></span> <span class="reference-text">Paolo Golinelli: <i>Die Lage Italiens nach dem Investiturstreit: Die Frage der mathildischen Erbschaft.</i> In: Werner Goez, Klaus Herbers (Hrsg.): <i>Europa an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert. Beiträge zu Ehren von Werner Goez.</i> Stuttgart 2001, S. 54–67, hier: S. 56.</span>
</li>
<li id="cite_note-202"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-202">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Overmann: <i>Gräfin Mathilde von Tuscien. Ihre Besitzungen. Geschichte ihres Gutes von 1115–1230 und ihre Regesten.</i> Innsbruck 1895.</span>
</li>
<li id="cite_note-203"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-203">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. ausführlich zu dieser Urkundenedition Werner Goez: <i>La nuova edizione dei documenti Matildici.</i> In: Paolo Golinelli (Hrsg.): <i>I poteri dei Canossa da Reggio all’Europa. Atti del convegno internazionale di studi, Reggio Emilia, 29.–31.10.1992.</i> Bologna 1994, S. 21–27; Paolo Golinelli: <i>A proposito di nuove edizioni di documenti matildici e canossani.</i> In: <i><a href="Nuova_Rivista_Storica" title="Nuova Rivista Storica">Nuova Rivista Storica</a></i> 84, 2000, S. 661–672.</span>
</li>
<li id="cite_note-204"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-204">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Stiegmann: <i>Canossa come luogo commemorativo: Le mostre di Paderborn (2006) e di Mantova (2008).</i> In: Renata Salvarani, Liana Castelfranchi (Hrsg.): <i>Matilde di Canossa, il papato, l’impero. Storia, arte, cultura alle origini del romanico.</i> Cinisello Balsamo 2008, S. 42–51.</span>
</li>
<li id="cite_note-205"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-205">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Matilde di Canossa e il suo tempo. Atti del XXI Congresso internazionale di studio sull’alto medioevo in occasione del IX centenario della morte (1115–2015), San Benedetto Po, Revere, Mantova, Quattro Castella, 20–24 ottobre 2015.</i> 2 Bände. Spoleto 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-206"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-206">↑</a></span> <span class="reference-text">Michèle K. Spike: <i>Matilda of Canossa &amp; the origins of the Renaissance. An exhibition in honor of the 900th anniversary of her death.</i> Williamsburg, Virginia 2015.</span>
</li>
</ol>


<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Bonifatius_von_Canossa" title="Bonifatius von Canossa">Bonifatius von Canossa</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Herrscher_der_Toskana" title="Liste der Herrscher der Toskana">Markgräfin von Tuscien</a></span> <br>1053–1056 unter Regentschaft von <a href="Beatrix_von_Lothringen" title="Beatrix von Lothringen">Beatrix von Lothringen</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Gottfried_III._(Niederlothringen)" title="Gottfried III. (Niederlothringen)">Gottfried der Bärtige</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Bonifatius_von_Canossa" title="Bonifatius von Canossa">Bonifatius von Canossa</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Herzogtum_Spoleto" title="Herzogtum Spoleto">Herzogin von Spoleto</a></span> <br>1053–1056 unter Regentschaft von <a href="Beatrix_von_Lothringen" title="Beatrix von Lothringen">Beatrix von Lothringen</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Gottfried_III._(Niederlothringen)" title="Gottfried III. (Niederlothringen)">Gottfried der Bärtige</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Gottfried_III._(Niederlothringen)" title="Gottfried III. (Niederlothringen)">Gottfried der Bärtige</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Herrscher_der_Toskana" title="Liste der Herrscher der Toskana">Markgräfin von Tuscien</a></span> <br>1070–1115, bis 1076 gemeinsam mit <a href="Beatrix_von_Lothringen" title="Beatrix von Lothringen">Beatrix von Lothringen</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">Konrad von Scheiern</td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Gottfried_III._(Niederlothringen)" title="Gottfried III. (Niederlothringen)">Gottfried der Bärtige</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Herzogtum_Spoleto" title="Herzogtum Spoleto">Herzogin von Spoleto</a></span> <br>1070–1082, bis 1076 gemeinsam mit <a href="Beatrix_von_Lothringen" title="Beatrix von Lothringen">Beatrix von Lothringen</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">Rainer II.</td></tr></tbody></table>
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118731726">118731726</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n81003591">n81003591</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/37711457/">37711457</a></span> | </div>
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